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Marc L***

12. Mai 2009 - 23:15

Alles Gute nachträglich, Marc. Am 5. Dezember 2008 hast du deinen neunundzwanzigsten Geburtstag gefeiert. Du erlaubst, dass wir uns duzen, Mark? Du kennst mich nicht, das ist wahr. Ich dagegen kenne dich sehr gut. Denn dich trifft das (un)glückliche Los, unser erstes Google-Portrait zu sein.

Text von Raphaël Meltz | Aus dem Französischen von Philipp Schmieder

Das Konzept hinter den Google-Portaits ist ganz einfach: Wir nehmen eine beliebige Person im Netz und erzählen ihr Leben anhand aller Spuren, die - sie freiwillig oder nicht - im Internet hinterlassen hat.
Ob sich dabei eine Nachricht versteckt? Natürlich: Die Vorstellung, dass persönliche Informationen, die einmal im Internet verfügbar und digitalisiert sind, ein regelrechtes Eigenleben entwickeln, ist beunruhigend. Aber du solltest wissen, dass ich ohne Hintergedanken in dein Leben eingetaucht bin: Ich liebe es nur, Unbekannte zu treffen. Ich möchte dich zunächst warnen: Es wird sehr beschämend für dich sein, entgegen allem, wofür wir in Le Tigre und bei dein.gs stehen. Aber es ist für die gute Sache und letztendlich ist es deine eigene Schuld, du hättest nur aufpassen müssen.


Ich hatte Angst vor einem Quellenproblem - es gab zu viele Informationen!

Ich hatte am Anfang ein bisschen Angst gehabt, ein Quellenproblem zu haben. Nicht, weil es zu wenige geben würde, sondern zu viele - und zwar aufgrund von Menschen mit dem gleichen Namen: Es gibt mindestens fünf andere Marc L*** bei «Copains d'avant» (dem französischen Pendant zu Stayfriends). Aber dich habe ich dort nicht gefunden; das ist wohl eine Generationssache, denn dort haben sich die Leute offenbar erst Ende der 1990er und zu Beginn der 2000er-Jahre angemeldet und dort ihre Schullaufbahn veröffentlicht, um alte Freunde aus der Grundschule wiederzufinden. Das war noch vor Facebook. Ach ja, Facebook ... Aber nicht zu schnell.
Ich habe dich, lieber Marc, das erste Mal bei Flickr getroffen. Flickr ist diese riesigen Bilderdatenbank, bei der man seinen Freunden Fotos zeigen kann (ein Feature, das Facebook dann kopiert hat, aber das nur nebenbei). Um einen Unbekannten für das Portrait zu finden, habe ich mich auf eine virtuelle «Reise» begeben, in der Hoffnung, dabei direkt auf einen guten «Kunden», wie die Journalisten das nennen, zu stoßen. Ich habe dich dann schnell gefunden: Man muss sagen, dass du ein echter Flickr-Fan bist; du hast dort über siebzehntausend Fotos in weniger als zwei Jahren veröffentlicht. Ich musste also geradezu auf eins deiner Fotos stoßen.
Nun zu dir, Marc. Hübsches Gesicht, mittellange Haare, feine Gesichtszüge und große neugierige Augen. Ich rede von dem Foto, das im Starbucks in Montréal aufgenommen wurde, bei deiner Kanada-Reise mit Helena und Jose, am 5. August 2008. Es war ein sehr angenehmer Abend, wie übrigens auch das Wochenende in Vancouver. Diese Fotoserie mag ich besonders, denn Jose hat hier die Fotos gemacht und so kann ich dich häufig darauf sehen. Ihr habt einen Roller gemietet und seid ans Meer gefahren, habt aber nicht gebadet sondern nur am Strand ausgespannt. Am Anfang der Reise warst du allein im Hotel «Central» in Montréal (Fotoserie «rund um mein Hotel»), du warst dort für die Arbeit. Die Arbeit? Seit September 2007 (Facebook-Profil) bist du Assistent in einem «Innenarchitekturservice», der zum großen Architektenbüro LBA gehört. Das Büro hat mehrere Zweigstellen und du arbeitest vor allem in der Niederlassung in Pessac, in der Vorstadtregion von Bordeaux. Darauf bin ich über eine logische Schlussfolgerung gekommen, denn du hängst oft im «Utopia» (Kino und Café in Bordeaux) oder im Örtchen Arcachon, ganz in der Nähe, ab. In Montréal hast du dann zusammen mit Steven, Philipp und Peter an verschiedenen Plänen gearbeitet - mit zwei Computern, einem Laptop und einem feststehenden Rechner. Wenn man das Foto vergrößert, sieht man sogar, dass dein Notebook von der Marke Packard-Bell ist und dass du Skizzenpapier als Mauspad verwendest. Ich behaupte nicht, dass das spannend wäre, aber man kann es eben sehen.
Am 21. September begleitet dich Steven zum Flughafen. Zurück in Frankreich erwartet dich eine Hochzeit (Juliette und Dominique) und in der folgenden Woche die Taufe deiner Nichte Lola, der kleinen Schwester von Luc (der mit seiner großen Brille Grimassen zieht) in Libourne.
Kommen wir auf dich zurück. Du bist Single und heterosexuell (Facebook). Im Frühling 2008 hattest du diese Geschichte mit Claudia R***, die im österreichisch-französischen Kulturzentrum in Bordeaux arbeitet (was gar nicht so leicht herauszufinden war, da es auf meiner französischen Tastatur schwierig war, den Buchstaben «ü» aus ihrem Nachnamen bei Google einzugeben). Auf jeden Fall kann ich sagen, dass sie wirklich süß ist, kleine Brüste, kurze Haare, schöne Beine. Du sagst uns die Adresse ihrer Eltern, Boulevard V*** in Bordeaux. In Arcachon habt ihr zusammen Boule gespielt, gemeinsam mit Lukas T***,einem Kollegen von Claudia aus dem Kulturzentrum. Ende Mai gibt es gerade mal vier unverfängliche Fotos von deinem Aufenthalt im kleinen Apartment von Claudia (als ob du uns etwas verheimlichen wolltest ...) und ein weiteres, einige Tage später aufgenommen von Claudia selbst: Man sieht ihr Bett und dich, wie du darin liegst. Angezogen, allerdings. Auf einem anderen Foto putzt du dir gerade die Zähne.

Du hattest damals kurze Haare, das stand dir weniger gut.

Am 31. Mai, zwei Tage vorher also, wart ihr bei Lukas, um richtig zu Feiern. Dann hat sich Lukas ans Klavier gesetzt und deutsche Lieder gesungen, was für allgemeine Heiterkeit sorgte (Video bei Flickr). An diesem 31. Mai habt diese eindeutige Art, euch zu umarmen. Und am 22. Juni ist es schließlich sicher, ihr spaziert händchenhaltend am Cap Ferret. Das ist das letzte Mal, das ich etwas von Claudia erfahren habe. Wohlgemerkt habe ich ihre Telefonnummer auf der Arbeit (Stellenanzeige für eine Pädagogikassiszent wobei Claudia für die Einstellung verantwortlich ist). Ich könnte sie anrufen. Aber beim Erzählen von einer Trennung hat ja selbst das Internet Probleme ....
Vor Claudia warst du mit Jennifer zusammen (das hat mindestens zwei Jahre gehalten). Jennifer interessierte sich für zeitgenössische Kunst (ihr habt zusammen Beaubourg besucht und dann hast du sie zu einem Madonna-Konzert in Bercy eingeladen). Sie wohnte zuerst in Angers, dann in Metz, ihre Katze heißt Lula und sie ist äußerlich in etwa der selbe Typ wie Claudia. Im Sommer 2006 habt ihr mit einem weißen Golf Campingurlaub in Pornic gemacht. Erst an der Atlantikküste, dann die innere Bretagne. Du hattest damals kurze Haare, das stand dir weniger gut.
Wir haben noch nicht von deiner Musik gesprochen. In den 1990ern, als du noch in Mérignac (einige Kilometer von Bordeaux entfernt) lebtest, warst du Teil einer Punkformation. Es gibt noch einige Spuren deren Existenz, natürlich auf deinem Flickr-Profil, aber auch in den Archiven von Google und der Lokalpresse. Weißt du was? Dort habe ich auch deine Handynummer gefunden: 06 83 36 ** **. Ich wollte schauen, ob du seit 2002 deine Nummer geändert hast und habe dich angerufen, vielleicht erinnerst du dich: «Hallo?», sagte ich, «Marc?». Du antwortetest «Wer ist da?» und ich habe aufgelegt. Der Zeitungsartikel berichtet von euren Erfolgen und eurem Plattenvertrag; aber 2002 scheint das letzte Jahr der Band gewesen zu sein - man kann sich vorstellen, wie das zuende gegangen ist. Du bist nach Montpellier auf die Uni (Facebook) und die anderen haben sicher auch an unterschiedlichen Orten studiert ... Aber du weißt, man verlernt das doch nie und mit Michel M***, eurem Gitarristen, hast du am 19. Juni 2007 im «Café Maritime» in Bordeaux nochmal gespielt. Es gibt ein kleines Video dazu, in dem man dich singen hört. Nichts überirdisches, aber immerhin ehrlich. Danach habt ihr mit Dom tatsächlich begonnen, weiter zu spielen, denn beim Straßenfest in Nantes, beim Musikfestival 2008, habt ihr zusammen einen Auftritt gehabt, ein Auftritt, den ihr am Tag danach bei seiner Freundin, Carine T*** wiederholt habt. «Dom» heißt in Wirklichkeit Dominique F*** und ist Doktorand an der Uni Bordeaux III. Ein schönes Thema hat er sich für seine Promotion ausgesucht: «Nicht hier, nicht dort», eine Soziologie-Abhandlung über das Leben von Migranten. Bei einer Google-Suche habe ich herausgefunden, dass du auch eine Youtube-Seite hast. Und dass du Anfang 2008 in Italien warst (bis zum 27. März, als du deine Rückkehr nach Bordeaux filmst). Ich muss zugeben, dass ich keine Informationen darüber habe, was du in Rom gemacht hast. Auf jeden Fall war es für die Arbeit, denn man sieht dich mit deinem Rechner in einem Apartment (schöne Aussicht, nebenbei bemerkt). Du hast mit Philippe S*** gefeiert und am Valentinstag in der Weinbar «Gep» gesungen.
Ich muss zugeben, in einem Punkt habe ich ein wenig geschummelt: Um vollen Zugriff auf dein Facebook-Profil zu bekommen (was mir danach sehr geholfen hat), habe ich selbst ein gefälschtes Profil dort angelegt und dir eine «Freundschafts»-Anfrage geschickt. Misstrauisch hast du nicht «ja» gesagt - im Gegensatz zu Helena C***, deren «Pinnwand» (die Seite, auf der jeder kleine Nachrichten hinterlassen kann) ich bewundern durfte. Wie gesagt, du warst misstrauisch und hast mir (aus einem unerfindlichen Grund auf Englisch) geantwortet:
Hi Who are you ? Regards Marc

Ich hatte mir eine große Lügengeschichte ausgedacht, nur um feststellen zu müssen, dass ich auch so auf dein Profil zugreifen konnte.

Ich hatte mir gerade eine richtige Lügengeschichte ausgedacht, dass ich ein Fan aus Vancouver wäre und dass ich deine Fotos von dort so sehr mögen würde, als ich vor dem Abschicken von Facebook gewarnt wurde: «Wenn du eine Nachricht an Marc L*** schickst, gibst du ihm die Erlaubnis, deine Freundeliste sowie deine Basis-, Arbeits- und Ausbildungsinformationen für einen Monat anzusehen.» Ich habe dann festgestellt, dass das auch umgekehrt der Fall war und ich dir folglich nicht mehr antworten musste, um auf deine Profilinfos zugreifen zu können.
Nebenbei bemerkt, bin ich darauf gestoßen, dass Facebook eine Möglichkeit, die Captchas (die kleinen Texte, die man abtippen muss, um zu beweisen, das man ein Mensch ist) zu umgehen: Man muss nur seine Handynummer auf der Seite angeben, um zu bestätigen, dass man wirklich existiert. Das ist doch toll, eine letzte Information, die Facebook noch nicht hat, lasst uns das schnell ändern!
Ich denke an das Jahr 1998, vor über zehn Jahren, als jeder bereits über die Macht des Internets fantasierte. Doch über den Marc L*** von damals hätte ich wohl nichts oder nur sehr wenig gefunden. Über den Marc von heute habe ich alles gefunden, was ich wissen wollte. Ich kann mir ein genaues Bild von deinem Alltag machen, von deinem Leben als junger Innenarchitekt-Angestellter, von deiner Liebe zur Musik mit deinen Kumpels in Bordeaux, von deinen Reisen ans Ende der Welt und von deiner zukünftigen Freundin (ich wette, sie wird kurze Haare haben) machen. Nur eine Sache fehlt mir: Deine Adresse. In diesen Zeiten, in denen E-Mails und Handys das eigene Haus mehr oder weniger ersetzen, stellt mich das dennoch vor ein kleines Problem: Denn eigentlich wollte ich dir diesen Artikel in gedruckter Form schicken. Ich weiß, dass du in der Avenue F** wohnst, aber mir fehlt die Hausnummer und du stehst nicht im Telefonbuch. Allerdings ist das nicht so schlimm. Es macht nichts, wenn ich dir dein Portrait nicht schicke; schließlich kennst du es ja bereits, dein Leben.

Anmerkung der Redaktion:
Dieser Artikel erscheint in Kooperation mit dem französischen Magazin «Le Tigre», wo er bereits Anfang des Jahres veröffentlicht wurde. Die Redaktion erlaubte uns freundlicherweise eine deutschsprachige Veröffentlichung bei dein.gs.
In der originalen Print-Version des Artikels, die in ganz Frankreich für Aufsehen sorgte, waren sämtliche Namen und Adressen komplett ausgeschrieben und wurden erst später, auf Bitte von Marc L*** anonymisiert. Marc L*** hat mittlerweile all seine persönlichen Daten aus dem Netz entfernt. In einem Interview mit einer französischen Zeitung erzählte er, dass er sehr schockiert war, als er über einem Arbeitskollegen von seinem «Portrait» erfuhr.

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Fotos: cc by 2.0 von Josh Pesavento

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Ich finde es sehr erschreckend was man alles im Internet erfahren kann.

erstmal Glückwunsch zum Erfolg bei der SPIEGEL-Aktion !!!
und ich mache mich mal schnell ran, alles von mir zu löschen...

... aber wer macht sich wirklich die Mühe oder nimmt sich gar die Zeit, so gründlich zu recherchieren, die überwiegende Mehrheit der Internetuser sicherlich nicht.

Wenn dann müsste das Übel an der Wurzel gepackt werden. Dann darf es nicht nur hochqualifizierte Expertenvorträge für Eltern und Erzieher geben, sondern muss vor allem der jugendliche Nutzer aufgeklärt werden, denn der lässt schließlich im weltweiten Netz die Hosen runter.

BTW Lehrer bei spickmich.de zu bewerten - ob nun positiv oder negativ, ob anonym oder namentlich - finde ich persönlich nicht angebracht. Wenn es Probleme mit LehrerIn gibt, sucht erst das persönliche Gespräch, wenn das nichts bringt, wendet euch an den Schulleiter eures Vertrauens. Und wenn ihr eure LehrerIn super findet, dann sprecht es offen aus, Lob hat noch niemandem geschadet :D

... aber wer macht sich wirklich die Mühe oder nimmt sich gar die Zeit, so gründlich zu recherchieren, die überwiegende Mehrheit der Internetuser sicherlich nicht.
Der normale Internetnutzer sicher nicht, aber bei dem würde es mich auch am wenigsten stören. Aber stell dir mal vor dein Arbeitgeber wüsste das alles über dich - oder der, bei dem du dich bewirbst. Auch den Markt interessieren solche Informationen, weil sie somit viel gezielter Werbung an den Mann bringen können. Und zuletzt ist es auch für den Staat nicht uninteressant möglichst viel zu wissen. Schließlich bist du Terrorist - solange deine Unschuld nicht bewiesen ist ;)
Ein sehr interessanter Bericht zum Thema Datenbeschaffung und Datenschutz: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/729912

also bin ich für den BND anscheinend ein Nobody :D

Aber schon interessant, was aus dem Adressenverkauf von gestern so geworden ist. Stutzig macht mich aber, dass man "mein Wahlverhalten" kennt (???) Den Chip wollte man in ähnlicher Form doch auch schon in die Geldscheine integrieren ... Damit man an den Grenzen gleich feststellen kann, wer wie viel Bargeld ins Ausland bringen will. Hatte mir schon vorgestellt, wie sich Diebe und Einbrecher darüber freuen würden, könnten sie doch einfach an den Handtaschen, Autos, Häusern etc. mit ihrem Scanner vorbeigehen und würden gleich mal sehen, ob der Aufwand sich überhaupt lohnt. Klasse Idee, Hut ab!

Außerdem ist erstaunlich, wie reibungslos die Maschinerie funktioniert, wenn es um empfindliche Daten unschuldiger Bürger geht. Nur merkwürdig, dass das mit Pornoseiten-Anbietern, Menschenhändlern, etc. scheinbar nicht funktioniert ...

Welches Kreuzchen du bei der nächsten Wahl zu machen hast, lieber Fred, dürfte klar sein :D

ah

da kommen wir wieder auf die plattformen zurück!! da sieht man es! ich halte eh nix von schülerVZ !! leute gibts, und danach sagen "oh, hab ich nicht gewusst!" aber in der schule wird alles lang und breit diskutiert!!!

aw

in der tat sehr erschreckend.

ich vermute, sie wollen nicht sagen, dass jeder internetuser unbedingt sein ganzes Profil eisehen will, man aber, wenn es sein muss bzw. man man jemanden schädigen möchte usw. es kein großes problem darstellt, an die Daten zu kommen.

Es geht nicht mal darum, jemanden zu schädigen. Deine Daten sind bares Geld wert. Wenn du in deinem Profil drin stehen hast, du magst deine Bench-Jacke, dann könnte man dir mal Werbung für Markenklamotten schicken.
Wobei das ja ein sehr banales Beispiel ist. Marktforscher stellen ja auch solche Zusammenhänge auf, um dann Produkte möglichst gezielt zu verkaufen.
So sit es zum Beispiel sinnvoll, jemandem, der laut Profil "vergeben" ist, kurz vor dem Valentinstag mit Blumenwerbung, Schmuckwerbung oder was auch immer zu überhäufen. Denn dass dieser eines der Angebote wahrnimmt, ist wahrscheinlicher als bei einem "solo"-Menschen.
Man glaubt gar nicht, was man da aus diesen Daten rausholen kann und wie lukrativ das werden kann.
Umso schlimmer, wenn dann - wie kürzlich bei StudiVZ oder Häfft - heraus kommt, dass die Plattformen nicht sicher sind und Daten auch von außenstehenden eingesehen werden konnten.

Wäre es nicht schön, wenn wir in einer Welt leben würden, wo die ganzen Informationen, die hier aufgelistet wurden, komplett unverfänglich sind?
Ist das nicht eigentlich so?

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