main zensurhaus arena 11

Premieren sind immer ein Anlass für Glanz und Glamour, für Promis und alle die sich dafür halten. Bei einer Derniere, der letzten Vorstellung, ist das jedoch ganz anders: Da heißt es sich nocheinmal Zeit zu nehmen, um zurück zu sehen, das Vergangene Revue passieren zu lassen, um schließlich – nicht ganz ohne Wehmut – endgültig Abschied zu nehmen. Genauso geschehen beim Musical »Wicked – Die Hexen von Oz«, für das am Freitag in Stuttgart der letzte Vorhang fiel.

Weiter geht es mit unserem Dreiteiler »Wie ich ein Franzose wurde«; der Spaß auf dem Kanal hat gerade erst richtig begonnen ...

«Gebt mir eure müden, eure armen, eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren. Die bemitleidenswerten Abgelehnten eurer gedrängten Küsten; schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen, hoch halt’ ich mein Licht am gold’nen Tore!» seit dem 28. Oktober 1886 begrüßt die Freiheitsstatue im Hafen von New York Einwanderer und Heimkehrende. Sie gilt für alle als Symbol für Freiheit und Hoffnung.

Handelt es sich dabei um eine neue Wodkasorte, einen Spionagefilm oder vielleicht ein PC-Spiel? Nein, es dreht sich hier um eine Region in Sibirien, die vor über 100 Jahren von sich reden machte. Wir berichten von ollen Kamellen? Natürlich nicht, denn Forscher der Uni Bologna suchen noch immer den Meteoriten, der für das Ereignis vom 30. Juni 1908 verantwortlich sein soll, für das die Sprengkraft von über 1000 Atombomben vom Typ Hiroshima notwendig gewesen wäre.

Das Thema hatte einen etwas schalen Beigeschmack und die meisten waren bereits müde, weiter darüber zu debattieren – aber in den vergangenen Tagen erhielt die Diskussion neue Würze und schaffte es noch einmal auf die Titelseiten der Tageszeitungen.

CO2 belastet nicht nur die Luft, sondern auch das Wasser der Weltmeere. Die Meere werden nicht nur wärmer, sondern sie versauern zunehmend. Die Folge: Das Ökosystem Meer gerät zunehmend aus den Fugen. Können wir der Lage noch Herr werden?

Wer, wie, was kennt und liebt sie nicht? Ob groß oder klein, jeder hat sie schon mal gesehen und kennt diese bunte Anhäufung von lustigen Puppen - die Bewohner der Sesamstraße - und das nun schon seit 40 Jahren.

Die Sommerferien sind lange zuende und alle Geschichten sind erzählt. Alle Geschichten? Nicht ganz, denn in unserer dreiteiligen Serie «Wie ich ein Franzose wurde» erzählen Lisa, Martin und Philipp von einer aberwitzigen Studienfahrt nach Südfrankreich.

Kein anderes europäisches Land ist so flach wie die Niederlande und damit vom Anstieg des Meeresspiegels so vordringlich bedroht. Prognosen gehen sogar so weit, dass das Land irgendwann vollständig im Meer versinken könnte. Die Holländer kennen diese Bedrohung und haben einen außergewöhnlichen Lösungsweg gefunden.

Wenn deutsche Feuilletonisten versuchen, Sebastian Krämer zu beschreiben, lassen sie sich kreative Beschreibungen wie «süßlich-bösartiger Dada-Chansonnier» einfallen. Dabei sieht er sich selbst dem Dada nicht übermäßig verpflichtet und macht doch eigentlich nur Lieder. Wirklich? Wir haben uns sein Programm «Krämer bei Nacht» angesehen und mit ihm gesprochen.