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War das Motto von basis '09, dem Schülerkongress, der vom 24. bis 26. April in der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg stattfand. Über «Individualität» und «Lebensraum Schule» diskutierten über 600 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern.

Die Betroffenen stehen nicht Schlange, um sich zählen zu lassen, deshalb sind sämtliche Zahlen, die im nachfolgenden Artikel genannt werden, geschätzt. Doch ist deren Exaktheit letztendlich unerheblich, denn jede Zahl steht für ein Menschenleben. Und jedes Leben eines Menschen steht für eine Tragödie.

«Was tun die da bloß», fragt sich das neugierige Volk stets, wenn es Gruppen abseits der Masse gibt, die den Normalsterblichen (scheinbar) nicht offenstehen. Bereits in der Antike zeigte sich das, als die frühen Christen verdächtigt wurden, obskure Rituale durchzuführen und für Bandstiftungen verantwortlich zu sein. Doch auch heute gibt es unzählige Verschwörungstheorien - wir haben die schönsten und absurdesten für euch recherchiert.

Groß ist die Verlockung, illegale Softwarekopien zu verwenden, seine Musiksammlung aus dubiosen Quellen zu erweitern und ebenso mit der persönlichen Filmkollektion zu verfahren. Doch das ist eine schlechte Idee, nicht nur weil Unternehmen und Justiz immer härter gegen die so genannten «Raubkopierer» vorgehen, sondern auch, weil es Alternativen gibt, die nicht nur kostenlos sind.

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, völlig schwerelos über den Wolken zu schweben, ohne Flugzeug, versteht sich? Eine Gruppe spanischer Schüler hat diesen Traum zwar nicht verwirklicht, ist ihm aber im Rahmen eines Schulprojekts doch ein ganzes Stück näher gekommen und hat dabei wunderbare Fotos von unserem Planeten wieder zurück auf die Erde gebracht - mit selbst gebauter Elektronik, einem Heliumballon und einer Digitalkamera.

»Kanada bietet unvergessliche Begegnungen mit der Natur, die Deine Vorstellungskraft sprengen und Deine Sinne anregen werden.« Doch abseits der Reiseprospektsprache gibt es noch eine andere Seite Kanadas, eine schmutzige und giftige.

Was könnte man tun, wenn man die Millionen auf dem Konto längst nicht mehr zu zählen braucht und als einer der talentiertesten Wirtschaftsmänner gilt? Man könnte beispielsweise die Welt retten - zumindest hat der aus Israel stammende Shai Agassi, der in naher Zukunft mit seinem Ende 2007 gegründeten Unternehmen Better Place das Ende des Ölzeitalters einläutet, genau das vor.

Graffiti hat es als Kunstform schwer - zu häufig handelt es sich um bloße Schmierereien und nicht um ansehnliche Werke. Doch längst gibt es eine viel «gemütlichere» Streetart-Alternative: Wir haben für euch das spannende Knitta-Projekt ausfindig gemacht und mit dessen Initiatorin Magda Sayeg gesprochen.

«Nun ist's vorbei mit der Kräuterräucherei» möchte man angesichts des heute ergangenen Verbots der oft als «Bio-Droge» beschriebenen angeblichen Kräutermischung Spice fast sagen. Doch die Nachahmer und Trittbrettfahrer stehen schon bereit. Wir haben mit einem Experten über das Thema gesprochen.

«Judenfrei» prangte heute in großen Lettern am Eingang des GCE, «Betreten der Grünflächen für Hunde und Juden nicht gestattet» war auf einem Plakat in der Pausenhalle zu lesen und auch ein Banner in der Cafeteria verkündete, dass hier kein Philosemit am Werk gewesen war. Ganz zu schweigen vom Führerportrait im Eingangsbereich ... Was war geschehen?