main zensurhaus arena 11

Alle Jahre wieder

29. März 2009 - 20:30

Sie sind gefährlich! Sie stumpfen uns ab! Sie machen uns alle zu potentiellen Amokläufern! Doch welche Rolle spielen die so genannten «Killerspiele» bei Amokläufen und wie gefährlich sind sie eigentlich? Ein Kommentar.

Text von Frederik Simon

Sie sind gefährlich! Sie stumpfen uns ab! Sie machen uns alle zu potentiellen Amokläufern! Die «Killerspiele»!
Wie so oft nach einem Amoklauf, werden nun wieder die so genannten «Killerspiele» als Sündenbock dafür hergezogen, dass ein solch tragischer Vorfall passieren konnte.
Doch leider fällt es als Außenstehender schwer sich eine differenzierte Meinung zu bilden. Zum einen gibt es die Politiker, die alles dafür tun, um wiedergewählt werden und in deren Augen Gewaltspiele das Schlimmste der Welt zu sein scheinen, obgleich sie selbst keine Ahnung haben. Zum anderen gibt es die Spieler selbst, von denen man zynische Kommentare zu hören bekommt, wie: «Alle Amokläufer essen Brot – verbietet Brot!»
Doch was ist nun wirklich dran an diesen ganzen Parolen. Sind Computerspieler wirklich potentielle Amokläufer?

Herr Lehrer, ich weiß nichts!

In der Schule lernt man, dass man sich auf Diskussionen vorbereiten solle. Man müsse schließlich wissen, über was man spricht und worüber man diskutiert. In der Schule wird Unwissenheit eben mit einer entsprechenden Note bestraft. Und so pflege ich es auch im Privaten, meinen Mund zu halten, wenn ich über Themen nicht richtig oder unzulänglich informiert bin.
Für einen Politiker gilt das letztlich alles nicht, da von einem Politiker schließlich erwartet wird, dass er von allem eine Ahnung hat und auch wenn das Volk längst weiß, dass das bei den meisten nicht der Fall zu sein scheint, müssen Politiker sich zu allen Themen äußern und ihr Statement loswerden, um wiedergewählt zu werden.
Genau dieses Unwissen zeigt sich besonders in der Diskussion über die «Killerspiele» und das ist es auch, was die Spieler letztlich so wütend macht. Menschen die etwas zu sagen haben und die das Volk repräsentieren sollen, reden auf einmal von Computerspielen, wie ein Blinder von der Farbe.
Den Spielern sind die Hände gebunden, denn auf sie achtet keiner. Sie werden alle über einen Kamm geschoren und sind somit alle potentielle Amokläufer.
Die meisten der Politiker sind der Meinung, dass der Jugendschutz in Deutschland nicht richtig funktioniere. So soll es nach Meinung der Politiker Spiele geben, in denen man Menschen die Arme absägen kann und in denen man Punkte dafür bekommt, wie brutal man Leute tötet, und so sollen diese teils schon ab 16 freigegeben sein. In Deutschland jedoch arbeitet ein sehr gut funktionierender Jugendschutz. Dieser setzt Spiele, die Gewalt verherrlichend darstellen, kurzerhand auf den Index. Das heißt, dass sie nicht mehr öffentlich verkauft werden dürfen. Zudem werden die meisten solcher «Killerspiele» mit der Freigabe «ab 18» versehen und dürfen somit nicht an Minderjährige verkauft werden.

Wo liegt die Verantwortung?

Doch in diesem Fall ist es sehr wichtig zu sehen, dass nicht der Staat in der Verantwortung für den einzelnen Bürger stehen sollte und dafür sorgen sollte, dass diesem nichts in die Hände fällt, was nicht gut für ihn ist – oder was in Augen des Staates nicht gut für ihn ist. Es ist schlichtweg Eigenverantwortung des Bürgers, sich darüber Gedanken zu machen, was ihm schadet und was ihm nutzt. Somit sollten endlich die Eltern Initiative ergreifen und ihren Schützlingen Spiele verbieten, die für ihre Altersgruppe nicht geeignet sind. Denn durch das Siegel der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) lässt sich mit einem Blick sagen, für wen dieses Spiel geeignet ist und für wen nicht. Doch was nutzt ein großes rotes «ab 18»-Siegel, wenn die Eltern das Spiel trotzdem kaufen. Was nutzt letztlich ein Verbot von Videospielen, wenn Eltern sich nicht darum kümmern, was ihre Kinder in der Freizeit machen.
Gerade durch das Medium Internet lässt sich ein komplettes Verbot von Gewaltspielen ohnehin nicht durchsetzen. Zuhauf finden sich dort ausländische Shops, die fast alle Spiele (zum Teil sogar versandkostenfrei) nach Deutschland liefern. Und selbst wenn wir einen «Anti-Killerspiel»-Schutzwall um unseren Staat errichteten und alle Vorkehrungen träfen, um einen volljährigen Bürger vor dem Erwerb eines solch schändlichen Spiels zu schützen, dann kann der Betreffende immer noch auf die «illegale» Schiene wechseln und das Spiel bequem und kostenlos als Raubkopie herunterladen.
Der Staat kann und soll den Bürger also nicht «schützen» und der Mensch muss als selbstständiges Individuum sein Gehirn aktivieren und entscheiden, welche Computerspiele für ihn geeignet sind und welche nicht. Wenn der Bürger noch nicht volljährig sein sollte, so liegt diese Entscheidungsgewalt bei den Eltern.

Was ist der Sinn des Spielens?

Nun muss man jedoch auch die Sicht der Spieler beleuchten. Wenn man Politiker reden hört, von «Killerspielen», von abgetrennten Armen und Beinen, von herumliegenden völlig zerfledderten Leichen, von Blutfontänen und dergleichen, dann stellt man sich zwangsläufig die Frage, was aus unserer Jugend geworden ist und welche blutrünstigen Wesen sich in deutschen Kinderzimmern finden lassen. Aber wie gesagt: Die Spiele, von denen Politiker reden sind in Deutschland nicht erhältlich.
Um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, betrachten wir das Paradebeispiel «Counter Strike». Dieses Spiel soll ja das «Killerspiel» schlechthin sein und fast jeder Amokläufer soll es gespielt haben.
Die Frage die sich nun zwangsläufig stellt ist: Schafft dieses Spiel Amokläufer? Sind 5 Millionen Spieler potentielle Amokläufer?
Aus Sicht der Politiker scheint dieses Spiel eine sehr wichtige Rolle spielen und wird stark in die Verantwortung gezogen.
Die Sicht der Spieler sieht dagegen anders aus: «Counter Strike» und auch jedes andere «Killerspiel» ist ein «Spiel». Als solches betrachten es die Spieler auch. Es gibt beispielsweise Ligen, die die besten Spieler ermitteln. Es geht nicht primär ums Töten der Menschen, sondern um den Spaß am Spiel.
Doch was ist nun richtig?
Die meisten Jungen haben wohl als Kinder mit ihren Freunden «Cowboy und Indianer» gespielt. Mit Spielzeugpistolen und Gewehren hat man aufeinander geschossen und so entstand ein Spiel. Erschossen wurde natürlich nie jemand und das Ganze lief mehr darauf hinaus, dass jeder in etwa gleich oft sterben musste. Denn sonst wäre es ja langweilig. Und wohl kaum jemand machte sich damals wirklich Gedanken darüber, dass er gerade einen Menschen erschießt.
Viele Jugendliche gehen heute zudem der Sportart «Paintball» oder «Gotcha» nach. Bei diesem Spiel hat jeder Spieler ein Gewehr, welches mit Farbkugeln geladen ist, die beim Aufprall einen Farbfleck hinterlassen, und mit dem man dann in einem abgesteckten Areal aufeinander schießt. Wer getroffen wird, hat einen Farbklecks auf der Kleidung und ist aus dem Spiel. Den wenigsten dürfte es bei diesem Spiel darum gehen, Leute einfach nur abzuschießen. Also es dürfte wohl keiner zu einem solchen Turnier kommen und sagen: «Heute habe ich richtig Lust darauf alle abzuschießen». Der Spaß, die Gemeinschaft und Taktik stehen im Vordergrund und es ist im Grunde eine Sportart, wie Fußball, Basketball oder andere, obgleich sie natürlich mit besonderen Mitteln gespielt wird.
Aber so ist es letztlich auch bei Computerspielen. Von den meisten wird das Spielen als Spaß angesehen und es gibt richtige Ligen, in denen gleich wie beim Fußball um die besten Tabellenplätze in allen möglichen Spielen gekämpft wird. Die «Electronic Sports League» - kurz ESL - ist mit knapp 1.000.000 Mitgliedern die Größte von diesen. Die Spiele sind völlig unterschiedlich. Es gibt Wettkämpfe in Sportspielen, Strategiespielen, Rollenspielen und natürlich auch in Actionspielen, zu denen wohl die meisten so genannten «Killerspiele» gehören.
Für die Mehrheit der Spieler steht das Vergnügen und die Gemeinschaft im Vordergrund und Amokläufer sind offensichtlich Einzelfälle.

Was tun?

Und doch muss man mit allen Mitteln versuchen, diese Einzelfälle zu verhindern. Aber kann ein Verbot von Gewaltspielen dies wirklich bewirken?
Wie bereits erwähnt ist ein wichtiger Punkt, dass der Staat den Bürger letztlich nicht gänzlich schützen kann und dass der Bürger somit Eigenverantwortung trägt. Zudem sind Computerspiele nicht der ausschlaggebende Punkt, der zum Amoklauf führt.
Es sind die Probleme eines Menschen, die diesen dazu drängen, seinem Leben durch einen Amoklauf ein Ende zu setzen. Jedoch sucht man verzweifelt nach anderen Faktoren, wenn man begreift, dass sich die eigentlichen Ursachen nicht aus der Welt räumen lassen. Man muss als Politiker die Augen vor der Wirklichkeit verschließen, und darf sich nicht eingestehen, dass man machtlos ist, einen Amoklauf zu verhindern.
Eine dösende Gesellschaft sollte wachgerüttelt werden, jedoch nicht dadurch, dass man andere Schuldige findet, in den Winterschlaf versetzt werden.
Letztlich sind Gewaltspiele sicher ein Tropfen im Fass, das beim Überlaufen zu einer Katastrophe führt, aber die Ursachen, die das Fass eigentlich füllen, liegen andernorts und man sollte dies nicht verkennen und der Meinung sein, dass durch ein Verbot von «Killerspielen» alles besser würde. Vor einigen Jahren wurden die Schutzmaßnahmen im Bezug auf Computerspiele deutlich verschärft und nun muss man der Wahrheit ins Gesicht blicken, dass es anscheinend nichts genutzt hat. Ein Verbot schöpft einen Tropfen aus dem Fass und vielleicht läuft es gerade durch dieses Schöpfen über. Soll heißen: Ein Verbot macht die Kontrolle schwerer. Bisher liegt es in der Hand von Eltern und Verkäufern, wenn Minderjährige an solche Spiele kommen. Sollten solche Spiele jedoch verboten werden, verschwindet das Verlangen danach ja nicht schlagartig - und so verschafft man sich das gewünschte Spiel über Umwege möglicherweise ohne jegliche Kontrolle der Eltern.
Natürlich stehen auch die Spieler in der Verantwortung und es gibt sicher Spiele, bei denen ein solcher mit gesundem Menschenverstand «Nein» sagen sollte und auch «Nein» sagen wird.
Der Großteil der Spieler ist ebenso schockiert über die Amokläufe wie die Bevölkerung und deshalb sollte man nicht alle Spieler über einen Kamm ziehen und aufgrund von Einzelfällen «Killerspiele» komplett verbieten.

Welche Rolle spielen sie wirklich?

Man sagt, dass «Killerspiele» Aggressionen aufbauen. In welchem Maße sich das pauschal sagen lässt, ist unklar. Es gibt Spieler, die behaupten, diese Spiele eher zum Frustabbau nutzen. Doch darauf möchte ich nicht näher eingehen. Die Frage ist doch, wie viel mehr Faktoren es auf dieser Welt gibt.
Spielen wir im Kopf ein kleines Szenario durch:
Der Schüler X fliegt wegen einer Dummheit von der Schule und verliert somit auch all seine Zukunftsträume. Andere Schulen nehmen ihn nicht mehr auf. Seine 9 Jahre Schulpflicht sind absolviert und er sitzt auf der Straße. Bedarf es ernsthaft noch eines Videospiels, um die Wut und den Hass dieses Schüler zu fördern?
Um auf die Idee für einen Amoklauf zu kommen, muss X nicht einmal gefährliche Gewaltspiele spielen, in denen er durch Schulen rennt und auf Lehrer und Schüler schießt (solche Spiele gibt es nämlich nicht), sondern es reicht vollkommen, die Nachrichten anzuschalten, um zu erfahren, dass es wieder um einen Amoklauf geht.
Der Medienrummel ist letztlich beeindruckend. Das Leben von X ist ohnehin zunichte gemacht von dieser einen Schule. Im Keller findet sich auch eine Pistole und mit einem Amoklauf würde X seinem Leben ein Ende mit Pauken und Trompeten setzen. Nachdem die Welt von seinem Amoklauf schockiert wurde, stellen die Politiker sofort fest, dass auch X «den Killerspielen verfallen war». Schließlich werden diese für die Tat verantwortlich gemacht und die Debatte entbrennt von Neuem. Das Problem liegt schlichtweg darin, dass man eben nicht in der Lage ist, in die Köpfe der Amokläufer zu blicken und somit auch nicht die wahren Gründe für eine solche Tat ergründen kann.
Im Grunde gibt es jedoch viele Faktoren, die zu einem Amoklauf können und in den seltensten Fällen dürften «Killerspiele» wirklich in Verbindung damit stehen.
Man kann eine derartige Tragödie nicht verhindern und man wird es nie können. Man mag gewisse Faktoren eindämmen können, aber die ernsthaften Probleme der Jugendlichen, die sie zu dieser Tat verleiten, lassen sich nur schwerlich abstellen. Nicht zuletzt weil viele der Amokläufer nach außen sehr verschlossen waren und kaum über ihre Probleme sprachen. Unter diesen Umständen wird man immer wieder feststellen müssen, dass alle Vorsichtsmaßnahmen doch versagt haben.
Natürlich könnte man alle Schulen überwachen und jede Auffälligkeit wird sofort gemeldet. Schüler kommen nur noch durch einen Metalldetektor, mit Fingerabdruck und Ausweis in die Schule und die Schulen werden sicherer als Alcatraz, doch dann wird ein Amoklauf vielleicht im Supermarkt statt finden und dort wird es wieder nicht verhindert werden können.
Viel wichtiger als mutmaßliche Nebenfaktoren zu eliminieren ist jedoch, dass versucht wird, die eigentlichen Gründe für jeden einzelnen zu erkennen und dagegen anzugehen. Seien es nun Gründe, wie Mobbing, Schulverweis, Liebeskummer oder andere Krisen. Im Grunde liegt das Problem in der Gesellschaft und jeder Versuch die Gründe an andere Faktoren weiterzugeben, ist nur der Versuch von dem abzulenken, was für jeden offensichtlich ist.

0
Deine Bewertung: Du musst dich erst anmelden!

Noch ist alles ruhig bei den französischen Finals der ESL.


Doch sitzen hier bereits die zukünftigen Amokläufer an den Rechnern?


Emotional scheint es ja zuzugehen ...


... aber diese hier sind wohl eher weniger gefährdet, denn über fehlende soziale Kontakte können sie sich offenbar nicht beklage


Und die Zuschauer sehen auch nicht gerade aus wie gewaltbereite Hooligans ...
Fotos: cc by-sa-nc von Dj ph/GTPlay.com

Kommentar Hinzufügen

Useless!

Sie sind gefährlich! Richtig! Sie stumpfen Euch ab! Richtig! Sie machen Euch zu potentiellen Amokläufern? Wohl kaum. Doch ist – wie du später ausführst - auch für Dich nachvollziehbar, dass psychisch instabile Personen davon beeinflusst werden können. So weit so gut.

Aber es können sehr wohl auch gesunde normale Menschen – wie du und ich – davon beeinflusst werden. Spätestens seit dem Jahr 2002 ist es kein Geheimnis mehr, dass die US-Army – inzwischen auch die Bundeswehr - Ego-Shooter, wie z. B. »Doom« oder »Quake« - ersteres ist ein bevorzugtes Spiel der Amokläufer, wenn man den Medien glauben darf - zum Anwerben von Nachwuchs bei Messen benutzt. Doch auch im militärischen Alltag finden diese oder ähnliche Spiele Anwendungen, denn per se tragen sie dazu bei, die Reaktionszeiten der Soldaten erheblich zu verbessern, aber – und das ist Fakt – machen sie die Staatsdiener auch aggressiver. (BTW: Wir reden im Moment von den Auswirkungen auf Erwachsene). Und du meinst ernsthaft, dass der tägliche regelmäßige - unter Umständen sogar mehrstündige - Konsum von Ego Shooter-Spielen – an dieser Stelle dürfen aber auch die Gewaltvideos nicht vergessen werden - keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat? Muss man wirklich ein Experte sein, um beurteilen zu können, wie weit der Weg vom virtuellen zum realen Schützen ist? Aber wir wollen natürlich – und da gebe ich dir recht – nicht vergessen, dass das nur ein kleiner Betrag dazu ist, das Fass eines potentiellen Amokläufers zum Überlaufen zu bringen ...

Wir gehen d'accord, wenn es um die große Anzahl der bereits vorhandenen Gesetze geht, denn wir haben wirklich sehr sehr viele – vielleicht auch zu viele - davon. Doch was soll falsch daran sein, solche Spiele zu verbieten? Was ist daran so faszinierend und was bringt viele dazu, und das finde ich nun abartig, den Blood-Patch (mehr Blut und noch mehr Details) herunterzuladen, damit es noch realistischer wirkt? Wer braucht 5 bis 6 Langfeuerwaffen und ein paar Pistolen oder sonstige Waffen im Haus? Und wer braucht über 1000 Schuss Monition im Nachtkästchen? Natürlich hast du recht, dass es keinen Sinn machen kann, etwas zu verbieten, weil ein paar Menschen austicken. Aber für was haben wir dann überhaupt Gebote, Regeln und Gesetze? Schließlich ist nicht jeder dahingehend erzogen bzw. veranlagt, zu rauben, zu vergewaltigen oder zu töten, etc. ...

Nichts gegen deine Verfechtung von Ligen, in denen der beste Spieler ermittelt wird, wobei ich gestehen muss, dass das vor allem ein männliches Phänomen sein muss, denn so einen Drang habe ich noch nie verspürt, aber Ego Shooter mit Cowboy und Indianer – was ich selbst als kleines Kind als ein sehr aggressives Spiel empfunde habe, eben weil man dazu Waffen benötigt – zu vergleichen und dadurch zu verniedlichen, finde ich jedoch geschmacklos. Und was »Paintball« oder »Gotcha« angeht, ist es für dich sicher nur eine Weiterentwicklung von besagtem Cowboy- und Indianerspiel, für mich jedoch ein Kriegsspiel light. Dem Spaß und der Gemeinschaft beim Fussball oder Basketball etc. zu frönen ist in Ordnung. Aber besagte Killerspiele sind dafür denkbar ungeeignet und bitte seit wann macht das Töten von Menschen – wenn auch virtuell - Spaß oder fördert die Gemeinschaft?

Was tun? Ego Shooter und Gewaltvideos verbieten! Sicher kann man kurzfristig gesehen Amokläufe nicht verhindern, da hast du wieder recht, aber sicherlich langfristig! Und wir wirken damit auch einer Verrohung der Jugend und unserer Gesellschaft entgegen. Aber selbstverständlich will auch ich nicht davon ablenken, was für jeden – auch für Dich – offensichtlich sein sollte, wir müssen alle etwas dagegen tun! Hier eine Meinung eines echten Experten:

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/26/porno-und-gewaltvideos-in-b...

//Anmerkung der Redaktion:
Bitte keine übermäßig großen Zitate von anderen Webseiten verwenden, das verstößt gegen das Urheberrecht.

Ich freue mich, dass du dir die Zeit genommen hast, einen so langen Beitrag zu verfassne und doch möchte ich mal einige Punkte auffassen, um einiges klar zu stellen:

Spätestens seit dem Jahr 2002 ist es kein Geheimnis mehr, dass die US-Army – inzwischen auch die Bundeswehr - Ego-Shooter, wie z. B. »Doom« oder »Quake« - ersteres ist ein bevorzugtes Spiel der Amokläufer, wenn man den Medien glauben darf - zum Anwerben von Nachwuchs bei Messen benutzt.
Zunächst möchte ich erwähnen, dass das von dir erwähnte Spiel "Doom", wie auch der Nachfolger "Doom II" in Deutschland indiziert und somit nicht erhältlich sind. Auch Erwachesene können diese Spiele nicht kaufen, weil sie nicht verkauft werden. "Doom 3" ist freigegeben "ab 18" Jahre kann in dem Fall aber nicht gemeint sein, da du von Jahre 2002 sprichst, besagter dritter Teil aber erst im Jahre 2004 erschien. Und das ist es was mich stark stört an der Diskussionsweise der Politiker, der Eltern und aller Gegner. Man definiert das Wort "Killerspiel" nicht richtig. Man informiert sich nicht über Jugendschutzbestimmungen in Deutschland, sondern man sucht sich das brutalste Spiel und dieses wird dann als Beispiel hergezogen. Ob das in Deutschland nun bereits verboten ist und man eigentlich nur ein Verbot eines schon verbotenen Objektes fordert ist vollkommen hinlänglich.
Natürlich nutzt die amerikanische Armee Computerspiele zum Anwerben von Rekruten. Das ist auch ein geniales Geschäftsmodell, weil Computerspiele nun mal zu den Hobbys vieler männlicher Jugendlicher zählen. Und diese Computerspiele werden auch in der Ausbildung benutzt. Wieso? Der Preis eines Computerspiels im Verhältnis zu einer Schießübung mit Munition, Benzin, Waffen, etc. ist verhältnismäßig gering. Grundlegende Übungen lassen sich am PC ausführen.
Jedoch muss man eben beachten, dass durch diese Computerspiele keine Soldaten geschaffen werden oder gar Amokläufer. Man kann mögliche Truppenmanöver durchspielen, aber nicht, wie von Medien propagiert das Zielen üben. Das ist in etwa so als würde man behaupten, man könne durch Fußballspiele, wie "Fifa" oder "PES", das Fußballspielen lernen. Man kann Taktiken erkennen, Laufwege begreifen, aber, um Fußballer zu werden, bedarf es eines echten Balles.

aber Ego Shooter mit Cowboy und Indianer – was ich selbst als kleines Kind als ein sehr aggressives Spiel empfunde habe, eben weil man dazu Waffen benötigt – zu vergleichen und dadurch zu verniedlichen, finde ich jedoch geschmacklos.
Dieser Vergleich beschreibt die Psyche unserer Gesellschaft. Schon bei Kindern sieht man eben durchaus, dass sie einen Reiz für Spiele haben, bei denen sie sich gegenseitig "tot schießen". Ich finde ein Vergleich von Ego-Shootern mit ebendiesem Spiel ist nicht sonderlich weit hergeholt. Die Jugend dieser Zeit verbringt nun mal sehr viel Zeit in einer virtuellen Welt und somit verschieben sich auch ihre Spiele in diese Welt. Natürlich stellen Computerspiele die Gewalt anders und realistischer dar, aber mir geht es primär darum, aufzuzeigen, dass nicht erst durch Gewaltspiele und Videos ein Drang zur Gewalt entstand, sondern dass dieser sich auch schon früher bemerkbar machte.

Aber besagte Killerspiele sind dafür denkbar ungeeignet und bitte seit wann macht das Töten von Menschen – wenn auch virtuell - Spaß oder fördert die Gemeinschaft?
Genau das ist der Punkt auf dem die Medien fixiert sind. Spieler spielen Spiele, in denen man Leute tötet. Spielern machen diese Spiele Spaß. Folglich macht den Spielern das Töten Spaß. Aber das ist nicht der Punkt. Es geht eben bei solchen Spielen nicht prmär darum, dass man seinen Spaß hat, Leute zu töten. Man macht sich nicht zwangsläufig Gedanken darüber, dass das nun ein Mensch ist, den man tötet. Es geht darum, ein höheres Ziel zu erfüllen und sollte dies ein Gegner verhindern, so muss dieser eliminiert werden. Aber ist das doch nicht Kern des Spiels. Bei einem Autorennspiel bekommt man manchmal Punkte für besonders tolle Unfälle und dennoch ist es nicht Ziel des Spiels; man kann es sich aber zu Nutze machen, indem man den Gegner von der Strecke schiebt oder dergleichen mehr.

Hier eine Meinung eines echten Experten:
»So stellte der Tübinger Psychologe Günter Huber in seiner Jugendstudie über 12- und 14-jährige Hauptschüler fest,...

Ich möchte sicher nicht haarspalterisch wirken, aber ich wundere mich schon, was diese "Experten" sich bei ihren Studien überlegen. "Killerspiele" und Gewaltvideos sind in Deutschland mit einer Altersfreigabe von "ab 16", meist sogar "ab 18" versehen. Wie repräsentativ ist dann eine Studie mit 12 - 14jährigen?
Gegen eine solche Studie ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber warum wählt man Versuchspersonen, denen diese Spiele bereits nicht zugänglich sein sollten? Gerade in diesem pupertären Alter sind Jugendliche noch sehr stark von ihrer Außenwelt beeinflussbar und ich denke, dass eine Studie somit doch stark an Glaubwürdigkeit verliert. Ich will nicht abstreiten, dass sich nicht ähnliches bei Älteren feststellen lassen könnte, aber dennoch habe ich meine Zweifel an solche Studien.

Und ich bestreite nicht, dass "Killerspiele" Einfluss auf uns haben. Natürlich haben sie. Denn alles hat Einfluss auf einen Menschen. Doch sind sie eben nur ein kleiner Faktor, den man nicht einfach verbieten kann. Denn wie du schon feststelltest:
Viele Kinder bekämen ihre Gewaltmedien von den älteren Geschwistern oder sogar von den Vätern.
Genau dieses Problem habe ich bereits angesprochen. Eltern kaufen ohne zu überlegen. Sorgen dafür, dass das Kind alles vor die Nase gesetzt bekommt, was es will. Eltern interessieren sich nicht dafür, auf welch schmutzigen Internetseiten ihre Kinder des Nachts kursieren, welche Filme sie sich ansehen.
Doch zeigt sich doch dort bereits wie wenig ein Verbot nützen kann. Es ist in Deutschland verboten, Spiele mit gewissem Gewaltgrad an Minderjährige zu verkaufen. Doch was, wenn die Eltern teinahmlos danebenstehen und den Kauf befürworten?
Die Gesellschaft will den wahren Schuldigen nicht wahrhaben. Sie verschließen die Augen, suchen sich neue Schuldige und kommen schließlich zu dem Schluss, dass selbst, wenn sie ihre vermeintlichen Schuldigen eliminieren würden, sich nichts änderte. Denn Schuld trägt letztendlich die Gesellschaft. Jeder einzelne. Natürlich müssen Jugendliche vor Gewalt geschützt werden, aber es gibt bereits Schutzmaßnahmen, die der Teilnahmslosigkeit der Gesellschaft wegen umgangen werden. Und solange diese Teilnahmslosigkeit bestehen bleibt, werden auch Verbote umgangen werden. Weil es den Eltern dann neuerdings eben egal ist, welche Spiele sich der Sohn im Internet bestellt.
Es hat schlichtweg keinen Sinn in einem Haus ohne Wände eine Tür zu schließen. Auch langfristig wird es in diesem Haus nicht wärmer werden. Denn die absolute Sicherheit gibt es nicht und daher muss die Gesellschaft(Eltern, Verwandte, etc.) sich eben darum kümmern, dass Verbote eingehalten werden und dass die USK bzw. FSK keine Karnevallstruppen sind, die auf jeden Film und jedes Spiel ein Etikett kleben, sondern dass sie eben eine "Selbstkontrolle" sind und bleiben und dass dies bedeutet, dass man auch selbst kontrollieren muss, was unter dem Weihnachtsbaum oder im Osterkorb landet.
Und das hast du im Endeffekt bereits selbst geschrieben:
Antonio, 14, bevorzugt bereits Gewaltpornos – und Videogames, bei denen man beliebig viele Mädchen und Frauen jeden Alters quälen, vergewaltigen und töten kann. Die Mutter der beiden schaut lieber gar nicht hin:
Die Mutter der beiden schaut lieber gar nicht hin! Sie schaut weg! Verschließt die Augen und nimmt es hin. Und wir beschweren uns darüber, dass "Killerspiele" uns verrohen und abstumpfen? Wie abgestumpft ist diese Mutter, ohne je ein "Killerspiel" gespielt zu haben? Denn eine derartige Unautorität wirkt sich doch nicht nur auf einen Lebensbereich aus. Wenn Eltern egal ist, was ihre Kinder am Computer machen, sieht das doch in anderen Bereichen ähnlich aus. Wenn ein solches Kind schließlich in irgendwelchen Banden versinkt und am Boden liegt, weil es nichts anderes als Gewalt gewohnt ist, dann wird auf die Spiele und Videos geschimpft.
Doch was soll man noch gegen sie tun? Solche Spiele wie in obigem Zitat(Vergewaltigung etc.) beschrieben, sind bereits verboten und man sieht, wie es funktioniert. Es ist erschreckend, aber die Wahrheit. Ein Verbot nutzt nur etwas, wenn das Verbot auch strikt eingehalten und kontrolliert wird. Und wenn Eltern wegschauen und die Spiele und Videos ihrer Kinder billigen, dann kann auch das beste Verbot nicht helfen. Denn irgendwie muss Antonio auch an derartige Spiele und Filme gekommen sein. Auf legalem Wege sicher nicht.

Um nun allmählich zu einem Ende zu kommen. Derartige Fälle sind Extremfälle.
Dass Menschen, wie Antonio, der von Gewaltvideos, Pornos und Computerspielen abhängig ist(wovon Großteile in Deutschland eben verboten sind!), eine größere Gewaltbereitschaft zeigen als ein braves, verwöhntes Schulmädchen, leuchtet mir ein. Aber ich bezweifle, dass das Spielen von (in Deutschland erlaubten und dem Alter gerechten) Computerspielen in geregeltem Maße einen deutlichen Einfluss auf die Gewaltbereitschaft hat. Und da muss man den großen Unterschied sehen; Ein Großteil der Spieler sind Gelegeheitsspieler und gehen einem Hobby nach ohne anderes zu vernachlässigen. Wenn das ganze exzessive Maße animmt, wird es sicher schädlich sein. Ein Verbot hilft meiner Meinung nach aber nichts, da die Gesellschaft Verbote umgeht und es niemanden stört.

...

Fred:
... Jedoch muss man eben beachten, dass durch diese Computerspiele keine Soldaten geschaffen werden oder gar Amokläufer ...

Pandora:
Nicht ganz richtig, denn wie bereits erwähnt, ist es sehr wohl bekannt, dass diese Spiele auch dafür genutzt werden, um müde Krieger wieder scharf zu machen! Und die US-Army hat sogar ein eigenes Spiel entwickeln lassen, dass man sehr wohl umsonst und auf ihrer Homepage einfach so herunterladen konnte.

Fred:
Das ist in etwa so als würde man behaupten, man könne durch Fußballspiele, wie "Fifa" oder "PES", das Fußballspielen lernen. Man kann Taktiken erkennen, Laufwege begreifen, aber, um Fußballer zu werden, bedarf es eines echten Balles ...

Pandora:
Und wie war es mit den Flugzeugentführern des 11. September? Haben die nicht auch durch Computerprogramme das Fliegen gelernt? Also Lufthansa-Piloten werden sehr wohl so ausgebildet!

Fred:
... Die Jugend dieser Zeit verbringt nun mal sehr viel Zeit in einer virtuellen Welt und somit verschieben sich auch ihre Spiele in diese Welt. Natürlich stellen Computerspiele die Gewalt anders und realistischer dar, aber mir geht es primär darum, aufzuzeigen, dass nicht erst durch Gewaltspiele und Videos ein Drang zur Gewalt entstand, sondern dass dieser sich auch schon früher bemerkbar machte ...

Pandora:
Mag sein, aber halt nicht immer. Und wenn das mit der Aggressivität bei müden Soldaten hilft, dann bei Kindern und Jugendlichen erst recht.

Fred:
... Genau das ist der Punkt auf dem die Medien fixiert sind. Spieler spielen Spiele, in denen man Leute tötet. Spielern machen diese Spiele Spaß. Folglich macht den Spielern das Töten Spaß. Aber das ist nicht der Punkt. Es geht eben bei solchen Spielen nicht prmär darum, dass man seinen Spaß hat, Leute zu töten. Man macht sich nicht zwangsläufig Gedanken darüber, dass das nun ein Mensch ist, den man tötet. Es geht darum, ein höheres Ziel zu erfüllen und sollte dies ein Gegner verhindern, so muss dieser eliminiert werden. Aber ist das doch nicht Kern des Spiels. Bei einem Autorennspiel bekommt man manchmal Punkte für besonders tolle Unfälle und dennoch ist es nicht Ziel des Spiels; man kann es sich aber zu Nutze machen, indem man den Gegner von der Strecke schiebt oder dergleichen mehr ...

Pandora:
Hast du eigentlich mit deiner eigenen Aussage widerlegt: »Die Jugend dieser Zeit verbringt nun mal sehr viel Zeit in einer virtuellen Welt und somit verschieben sich auch ihre Spiele in diese Welt.« und ich möchte hinzufügen, eben nicht nur das Spiel, sondern auch ein Teil deines Lebens verlagert sich mit in diese Welt, noch nicht bemerkt? Bedenklich, wenn nicht sogar gefährlich ...

Fred:
... Ich möchte sicher nicht haarspalterisch wirken, aber ich wundere mich schon, was diese "Experten" sich bei ihren Studien überlegen. "Killerspiele" und Gewaltvideos sind in Deutschland mit einer Altersfreigabe von "ab 16", meist sogar "ab 18" versehen. Wie repräsentativ ist dann eine Studie mit 12 - 14jährigen? Gegen eine solche Studie ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber warum wählt man Versuchspersonen, denen diese Spiele bereits nicht zugänglich sein sollten? Gerade in diesem pupertären Alter sind Jugendliche noch sehr stark von ihrer Außenwelt beeinflussbar und ich denke, dass eine Studie somit doch stark an Glaubwürdigkeit verliert. Ich will nicht abstreiten, dass sich nicht ähnliches bei Älteren feststellen lassen könnte, aber dennoch habe ich meine Zweifel an solche Studien.

Pandora:
? Ein Amoklauf ist ein langer Prozeß, der wird nicht Hals über Kopf geplant, sondern - wie du sicher weißt - über viele Jahre hinweg, also ist das Alter der Testpersonen genau richtig. Aber in diesem Teil deiner Argumentation klingst du ja schon fast naiv (entschuldige bitte). Wieso gehst du ständig davon aus, dass Alles legal im Laden gekauft wird, was die Kids so spielerisch konsumieren? Reden wir aneinander vorbei? Denn weder die Experten noch ich reden von so edlen Verhaltensweisen wie du. Und außerdem ist die Pubertät auch in deinem Alter noch nicht abgeschlossen - nur so am Rande.

Und zum letzten Teil bleibt mir nur noch zu sagen: Du hast recht, unsere Gesellschaft ist krank. Aber wir werden sie nicht heilen mit einem Heftpflaster aus noch mehr Gewalt - in welcher Form auch immer! Und nichts gegen die USK und FSK, aber auch das setzen Menschen fest, und auch die machen Fehler, deshalb sollte man durchaus den Mut aufbringen, das ein oder andere Spiel oder auch Film nachträglich aus den Regalen zu nehmen.

Es läuft sicherlich Vieles schief auf unserer Welt. Doch warum sollen wir aus jahrelangen Studien in fremden Ländern nicht lernen? Warum sollen wir abwarten, bis die Zustände bei uns, den Zuständen in Brasilien oder den USA ähneln? Und wann begreifen Eltern, dass Kinder wenig Materielles, aber sehr wohl Grenzen, Zeit und Zuneigung brauchen? Und wann Politiker, dass wir nicht Alles aus den Vereinigten Staaten importieren müssen? Und wann werden die Medien sich endlich wieder Ihrer Verantwortung als objektive Berichterstatter bewusst und hören damit auf Täter wichtiger zu nehmen als Opfer.

Nicht ganz richtig, denn wie bereits erwähnt, ist es sehr wohl bekannt, dass diese Spiele auch dafür genutzt werden, um müde Krieger wieder scharf zu machen!
Das ist nicht wahr, die US-Army verwendet zu diesem Zweck ausschließlich das von ihr selbst entwickelte Spiel «America's Army».


Und wie war es mit den Flugzeugentführern des 11. September? Haben die nicht auch durch Computerprogramme das Fliegen gelernt? Also Lufthansa-Piloten werden sehr wohl so ausgebildet!

Das ist wohl absurd, denn niemand kann durch ein Computerspiel Schießen oder Fliegen lernen. Hast du schonmal eine Pistole in der Hand gehabt oder sogar eine abgefeuert? Das hat absolut garnichts mit einem Mausklick zu tun.

Und wenn das mit der Aggressivität bei müden Soldaten hilft, dann bei Kindern und Jugendlichen erst recht.
Darum geht es auch bei «America's Army» nicht. Ziel des Spiels ist es «lediglich», Jugendliche davon zu überzeugen, dass die Army «cool» ist.

Es läuft sicherlich Vieles schief auf unserer Welt.
Das mag sein, ist aber definitiv nicht die Schuld der Ego-Shooter. Denn einen viel größeren Einfluss auf Kinder und Jugendliche hat das Fernsehen, dem viele schon ab dem Säuglingsalter ausgesetzt sind.
Das Fernsehen ist m. M. n. zum Großteil für die oft erwähnte Senkung der Gewaltschwelle oder zumindest für den ebensooft zitierten Verlust der Sensibilität und die Abstumpfung verantwortlich.
Wenn jemand bei einem Computerspiel Freude daran findet, andere zu verletzen und das auch noch auf die Wirklichkeit projiziert, dann ist bereits vorher etwas falsch gelaufen.

[Ach ja, noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr den «Beantworten»-Knopf verwendet, ist die Diskussion u. U., wenn sie nicht vollständig linear ablaufen sollte, etwas übersichtlicher.]

Absatz 1
Spätestens seit dem Jahr 2002 - was heißt AB - ist es kein Geheimnis mehr, dass die US-Army – inzwischen auch die Bundeswehr - Ego-Shooter, wie z. B. »Doom« oder »Quake« - ersteres ist ein bevorzugtes Spiel der Amokläufer, wenn man den Medien glauben darf - zum Anwerben von Nachwuchs bei Messen - habe ich selbst gesehen! - benutzt. Doch auch im militärischen Alltag finden diese oder ÄHNLICHE Spiele Anwendungen, denn per se tragen sie dazu bei, die Reaktionszeiten der Soldaten erheblich zu verbessern, aber – und das ist Fakt – machen sie die Staatsdiener auch aggressiver - und das ist von der Army so gewollt. (BTW: Wir reden im Moment von den Auswirkungen auf Erwachsene). Und du meinst ernsthaft, dass der tägliche regelmäßige - unter Umständen sogar mehrstündige - Konsum von Ego Shooter-Spielen – an dieser Stelle dürfen aber auch die Gewaltvideos nicht vergessen werden - keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat? Muss man wirklich ein Experte sein, um beurteilen zu können, wie weit der Weg vom virtuellen zum realen Schützen ist? Aber wir wollen natürlich – und da gebe ich dir recht – nicht vergessen, dass das nur ein kleiner Betrag dazu ist, das Fass eines potentiellen Amokläufers zum Überlaufen zu bringen ...

Absatz 2
Kann nichts dafür, wenn du persönlich keinen Piloten kennst. Ich weiß, dass ein zukünftiger Lufthansa-Pilot viele hundert Stunden (die er selbst bezahlen muss) im Flugsimulator zubringt, um dort alle Situationen wie Start und Landung (Ausfall eines oder mehrerer Triebwerke, Verlust des Fahrwerks während der Landung ...) während des Flugbetriebs (bei Tag und bei Nacht, allen Wetterbedingungen) realistisch zu durchleben und das bis zu 12 Stunden lang. Im übrigen sind diese Simulatoren voll ausgerüstete Flugzeughälften auf zwei dünnen Stelzen. Das heißt, das Feeling ist mehr als realistisch. Und ja, wer dort fliegen gelernt hat, kann fliegen. Der Umstieg auf ein "richtiges" Flugzeug ist ein Kinderspiel! Wenn du das nicht glauben willst, meinetwegen.

Absatz 3
Habe ich nie bestritten. Aber du hast leider nicht verstanden, dass die Armee tatsächlich dieses Spiel/diese Spiele einsetzt, um eben die Treffsicherheit zu erhöhen und sie zu reaktivieren, falls sie ihren Biss verloren haben. Und ja, das nennt man aggressiv.

Absatz 4
Da sind wir ja wieder gut dabei. Ah, jetzt ist das Fernsehen schuld. Klar, das Kinderprogramm? Oder meinst du Action- oder Horrorfilme? Natürlich meinst du letzteres ... Interessant ... Also du meinst tatsächlich gewaltverherrlichende Filme machen gewaltätig, aber gewältigverherrlichende Spiele und Ego Shooter bzw. Killerspiele (also Spiele mit Waffen und viel Blut und extra Blood-Patch) hätten keinen Einfluss auf die kindliche Psyche? Ich habe nie bestritten, dass vielleicht vorher schon Schäden bei manchen Kindern aufgetreten sind, aber wenn sie da noch nicht vorhanden sind, hat es das Kind dann nach regelmäßigen Spiel auf jeden Fall.

Und ja, ich habe mich in meiner Argumentation immer auf Spiele und Filme bezogen - ergo das Fernsehen auch nicht ausgeschlossen.

Danke für den Tipp, aber bisher hatte ich nur einen Gegenspieler.

Ich weiß, dass ein zukünftiger Lufthansa-Pilot viele hundert Stunden [...] im Flugsimulator zubringt,
Natürlich muss man stundenlang im Flugsimulator üben - allerdings hat das nichts mit Computer und Maus zu tun. Wenn du mir nicht glauben willst, überzeug dich selbst, wie so ein Flugsimulator aussieht.
http://www.youtube.com/watch?v=HL5jnAs2BWo&feature=related
Es gibt auch ähnliche Schießsimulationen bei der Bundeswehr, aber auch dort hat das nichts mit Computerspielen zu tun.

Aber du hast leider nicht verstanden, dass die Armee tatsächlich dieses Spiel/diese Spiele einsetzt, um eben die Treffsicherheit zu erhöhen und sie zu reaktivieren, falls sie ihren Biss verloren haben. Und ja, das nennt man aggressiv.
Das ist schlichtweg nicht wahr. Hast du dafür Belege?

Also du meinst tatsächlich gewaltverherrlichende Filme machen gewaltätig, aber gewältigverherrlichende Spiele und Ego Shooter bzw. Killerspiele (also Spiele mit Waffen und viel Blut und extra Blood-Patch) hätten keinen Einfluss auf die kindliche Psyche?
Zunächsteinmal konsumieren viele Kinder heute Gewalt im Fernsehen schon viel früher als sie Computerspiele spielen. Je jünger sie sind, desto stärker können sie davon geprägt werden.
Weiterhin gibt es in Deutschland praktisch keine Spiele mit Blut (und erst recht nicht mit viel Blut). Beispiel Quake 4: In der Original-Version watet der Spieler in einem Level in Blut. In der deutschen Fassung ist dort entweder nichts oder grüner Schleim ...
Und für Blood-Patches gilt ebenso wie gewalttätige Filme, dass es hier in der Verantwortung der Eltern liegt, das zu verhindern - allerdings: auch ein Blood-Patch macht keinen Amokläufer. Der Prozess hierzu ist deutlich komplexer - die Rolle der Computerspiele geht dabei allerdings gegen Null, sie sind in meinen Augen eher eine Folge als eine Ursache. Jugendliche mit einem gestörten Verhältnis zu Gewalt ergötzen sich möglicherweise tatsächlich an (in Deutschland illegalen) Spielen mit viel Blut - nur ist da eben schon vorher etwas kaputt gegangen.
Alle anderen Spieler haben nichts weiter als Spaß mit solchen Spielen - Reale Gewalt hat absolut nichts damit zu tun.

Dafür brauch ich den Link nicht, danke sehr. Ich weiß sehr wohl wie einer aussieht. Sorry, wenn du immer an Tastatur und Maus denkst, es gibt auch Gamepads, Speedpads, etc., aber das ist ja auch nicht ausschlaggebend. Damit wollte ich nur wiederlegen, dass man mit Flugsimulatoren - und da tun es auch die für den heimischen PC - sehr wohl fliegen lernen kann. Aber natürlich ist das Schießen mit einer richtigen Waffe eine andere Sache. Aber das üben die Amokläufer in spe ja auch im örtlichen Schützenverein. Oder mit einer illegal beschafften Waffe im Wald o. ä.

Was aber mal gar nichts daran ändert, dass solche, die bereits vielzitierten Spiele, sehr wohl aggressiv machen. Und wenn du nicht mehr unterscheiden kannst, ob du Menschen - wenn auch nur virtuell - abknallst oder bei einem Jump and Run-Spiel Punkte einsammelst, dann bist du wohl doch schon abgestumpft. Für mich, der solche Spiele nicht besitzt und deshalb auch nicht spielt, sind sie gewalttätig. Wie übrigens auch der Film zu deinem neuesten Artikel.

Jetzt kommt wieder die Sache mit den Belegen ... http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,197361,00.html (oh ich weiß, der ist von 2002 und hat mit besagtem von der Army entwickelten eigenen Spiel zu tun. Aber nicht vergessen, per Download kannst du auch kostenlos alle Ego Shooter dieser Welt mit passenden Blood-Patch haben.

So dann haben wir hier noch etwas Aktuelleres: http://www.rnz.de/RNZ_TopThemen/00_20090313085400_Counter_Strike_reduzie...

Außerdem geht daraus hervor, dass Counter Strike für die Army entwickelt wurde ;-) Und die Meinungen lesen ...

Also die ersten PC-Spiele für Kinder gibt es schon ab 2 Jahren ...

Und wieder reden wir von normalen im Handel erhältlichen Spielen, nicht vom illegalen Download. Auch wenn das von dir genannte Spiel nicht mit Blut aufwartet, so wird es sicherlich mit virtuellen Waffen gespielt.

Wo wollt ihr denn eine Grenze ziehen? Ab wann ist dann für euch ein Spiel gewalttätig?

Und jetzt natürlich wieder die Eltern. Also haben deine Eltern dich oder deine Geschwister immer unter Konrolle? Kaum, ihr geniest keinen 24-Stunden-Rundumschutz, und das wäre eurer Entwicklung auch kaum zuträglich. Sollt ihr ja schließlich selbst denkende und selbständige Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden. Klar braucht ihr Grenzen, das hatte ich ja schon betont. Aber was nützt es, wenn die Eltern die Spiele verbieten und die Kinder sich die downloaden oder bei Klassenkameraden besorgen?

Wenn solche Spiele Spaß machen, ist bereits etwas kaputt gegangen. Gewalt, ob real oder virtuell, bleibt Gewalt.

Außerdem geht daraus hervor, dass Counter Strike für die Army entwickelt wurde ;-)
In dem Artikel wird von «Doom» und «Quake» gesprochen, das ist nicht richtig. Und das mit der Aggressivität hat sich der Spiegel-Redakteur ausgedacht.
Fakt ist: Es gab ein auf Doom II basierendes Spiel «Marine Doom», das tatsächlich von der US-Army eingesetzt wurde, allerdings, um Teamwork und Koordination zu trainieren:
Marine Doom was early mod of the COTS game Doom by Id Software. It was created internally around 1998 by Lt. Scott Barnett and others, and originally designed to teach teamwork, coordination and decision-making.
http://www.dodgamecommunity.com/modules.php?op=modload&name=News&file=ar...

Außerdem geht daraus hervor, dass Counter Strike für die Army entwickelt wurde ;-)
Und selbst wenn die RHEIN-NECKAR-ZEITUNG tausendmal schreibt, dass ein selbsternannter Experte das behauptet - die Aussage, Counter-Strike sei für die Army entwickelt worden wird dadurch auch nicht zutreffender.

wenn die Eltern die Spiele verbieten und die Kinder sich die downloaden oder bei Klassenkameraden besorgen?
... das spielen die Kinder dann ohne Computer? Abger abgesehen davon sollten die Eltern ihren Kindern wohl zunächsteinmal entsprechende Werte verhindern, die das garnicht zum Problem werden lassen.

Und wieder reden wir von normalen im Handel erhältlichen Spielen,
Hä, welche? Die Benjamin-Blümchen-Spiele von Kiddinx?

Aber gut, wenn du Big Buck Bunny tatsächlich für einen gewalttätigen Film hältst, dann erübrigt sich wohl jegliche weitere Diskussion ...

Schön, dass du entscheidest, was richtig und was falsch ist ... Fakt ist, dass es sehr wohl aggressiv macht.

Ach deiner Meinung nach gehören Kinder nicht an den Computer? Mhm ... also mein Kind konnte bzw. kann sehr wohl verantwortungsvoll mit dem PC umgehen. Eine Kindersicherung war nie notwendig. Aber ja und da hast du recht, sehr wohl ist es wichtig, dass Eltern Werte vermitteln und zwar richtige und wichtige. Also Ballerspiele gibt es ja wohl genug im Handel.

Wenn du Schmetterlinge zerreißen normal findest und seine Widersacher hinrichten ebenso, frage ich mich, wo deine Schmerzgrenze liegt.

Fakt ist, dass es sehr wohl aggressiv macht.
Du hast es nie ausprobiert, du kannst das nicht beurteilen. Ich dagegen habe es ausprobiert und auch mit anderen gesprochen, die solche Spiele gespielt haben - niemand hat von Aggressivität berichtet.

Schön, dass du entscheidest, was richtig und was falsch ist ... Fakt ist, dass es sehr wohl aggressiv macht.
Das hat nichts mit mit zu tun. Counter-Strike wurde von unabhängigen Entwicklern zunächst als Fan-Erweiterung für Half Life entwickelt, bis das Entwicklerteam von den Half-Life-Autoren Valve angeheuert wurde.
Die Army hat da keinerlei Rolle gespielt. Das was dieser «Experte» behauptet ist eine Lüge, sei es durch böse Absicht oder durch Unwissen.

Wenn du Schmetterlinge zerreißen normal findest und seine Widersacher hinrichten ebenso, frage ich mich, wo deine Schmerzgrenze liegt.
Das ist eine lächerliche Behauptung und das weißt du (hoffe ich zumindest).

?

Da du schriftliche Beweise gefordert hast, habe ich einfach die ersten Artikel, die zu den besagten Suchbegriffen gepasst haben, angeführt. Gesunden Menschenverstand und Kenntnisse, die man im Laufe des Lebens so sammelt, lässt du ja scheinbar nicht gelten.

Und ja, ich bin kein Experte für derartige Spiele - habe ich auch nie behauptet - aber muss man wirklich Ballerspiele spielen, um zu wissen, dass darin Gewalt verherrlicht wird? Schließlich muss ich keine Zigarette rauchen - ob aktiv oder passiv - um zu wissen, dass sie meine Lungen schädigt. Und ich muss mir keinen Schuss setzen (ich rede von Heroin) um zu wissen, dass dieser abhängig macht.

Und zum letzten Punkt, kann ich nur noch einmal wiederholen, wo fängt für euch Gewalt an? Für einen Menschen in deinem Alter mag besagter Film lustig sein. Doch für ein kleines Kind, dass gerne nachahmt, was ihm vorgesagt oder getan wird, ist weder ein Märchen, noch ein derartiger Zeichentrickfilm harmlos. Gewalt gibt es in vielerlei Formen, ob als Buch, Film oder eben Spiel. Und ja genau da sind die Eltern - anhand der "richtigen" Erziehung - der Staat - mit entsprechenden Gesetzen - und IHR SELBST - mit Eigenverantwortung - gefragt. Und ja, ich werde meine Meinung nicht ändern, wieso auch. Ihr habt mir kein einziges richtiges bzw. wichtiges Argument geliefert, warum diese Art von Spielen eine Daseinsberechtigung hat.

So meine Liebe Pandora!
Mir an deiner Stelle wäre es ja peinlich, mein Unwissen so derart in der Welt zu verbreiten. Viele deiner Punkte sind schlichtweg unwahr und nicht korrekt.

Willst du ein paar Beispiele - hier hast du sie:

Kann nichts dafür, wenn du persönlich keinen Piloten kennst. Ich weiß, dass ein zukünftiger Lufthansa-Pilot viele hundert Stunden (die er selbst bezahlen muss) im Flugsimulator zubringt, um dort alle Situationen wie Start und Landung (Ausfall eines oder mehrerer Triebwerke, Verlust des Fahrwerks während der Landung ...) während des Flugbetriebs (bei Tag und bei Nacht, allen Wetterbedingungen) realistisch zu durchleben und das bis zu 12 Stunden lang.
Das bestreitet hier niemand. Natürlich nutzt man Flugsimmulatoren. Du beschwerst dich, dass wir deine Kommentare nicht lesen? Liest du meine? Ich habe geschrieben, dass solche "Spiele" wohl genutzt werden, aber du bist kein Soldat oder Pilot, wenn du das Spiel beherrschst. Bleib doch bei meinem leichten Beispiel: Du kannst du ein Fußball-Computerspiel Taktiken lernen, aber dennoch kannst du danach nicht gut Fußballspielen. Es bedarf eben einerseits der "theoretischen" Ausbildung - Die Piloten werden auf den Ernstfall vorbereitet. Dafür taugt diese Technik wunderbar, da man in Simulatoren auch alle möglichen Umstände simulieren kann(Triebwerkausfall etc.), aber dennoch muss man auch Praxisübungen mit echten Maschinen machen. Bei der Bundeswehr genauso. Es ist einfach eine enorme Kostenersparnis, wenn die Truppen nicht mit Munition ausgestattet werden müssen und diese verballern, sondern wenn sich Mannöver am PC trainieren lassen. Und mit Maus und Tastatur trainierst du keine Treffsicherheit. So kann nur sprechen, wer noch nie ein Gewehr in der Hand hatte. Wieder der Fußballvergleich: Du kannst den Ball im Spiel hochhalten können so oft du willst. Wenn du an einen echten Ball langst, wirst du sehr schnell merken, dass es etwas grundlegend anderes ist.

Also du meinst tatsächlich gewaltverherrlichende Filme machen gewaltätig, aber gewältigverherrlichende Spiele und Ego Shooter bzw. Killerspiele (also Spiele mit Waffen und viel Blut und extra Blood-Patch) hätten keinen Einfluss auf die kindliche Psyche?
Natürlich haben derartige Spiele einen Einfluss auf die kindliche Psyche und deswegen können sie Kinder nicht kaufen. Was ist daran schwer zu verstehen? Wenn Kinder da rankommen, ist nicht das Gesetz, sondern der Ernährer schuld. Meiner Meinung nach ist der Einfluss eines Spieles aber geringer als der eines Films. Zwar behaupten "Experten" das Gegenteil, weil man bei einem Spiel aktiv eingreift, aber das ist genau der Punkt: Es geht nicht um die Gewalt und das metzeln, während das bei Filmen der Kern ist und wer sich solche Filme ansieht, muss Gefallen daran finden, weil solche Filme nur diesen Kern haben. Bei Spielen geht es grundlegend um etwas anderes(Handlung, Taktik, etc) und das ist der große Unterschied.

Was aber mal gar nichts daran ändert, dass solche, die bereits vielzitierten Spiele, sehr wohl aggressiv machen.
Das hängt von der Persönlichkeit ab. Ich denke, dass es durchaus aggressiv machen kann, wenn man bereits im frühen Jugendalter täglich damit konfrontiert wird, aber der kontrollierte Gebrauch macht die Welt nicht aggressiv. Du redest hier als wäre jeder PC-Spieler ein Amokläufer und genau das ist das Problem. Jeder ist potentiell ein gefärdeter. Niemand kann das unterscheiden. All diese Jugendlichen müssen geschützt werden. Das ist doch absurd!

Außerdem geht daraus hervor, dass Counter Strike für die Army entwickelt wurde
You made my day ;)
Weißt du was Counter Strike ist? Vermutlich eher nicht.
Counter Strike ist kein Machwerkt der Army, sondern eine Modifikation von Fans, für das Spiel Halflife. Spieler, die Spaß am Spiel hatten, haben diese Erweiterung erstellt, weil sie einen taktischen Multyplayer-Shooter erschaffen wollten. Da war nichts mit Army.

Und wieder reden wir von normalen im Handel erhältlichen Spielen, nicht vom illegalen Download.
Im normalen Handel zwar, aber nicht für Minderjährige. Und du versuchst beides zu vereinen und den Spielen die Schuld zu geben. Das kann so nicht gehen. Es gibt Schutzmaßnahmen, die Eltern einfach nicht beachten und dann sind die Spiele nicht schuld. ICh bringe meinen Vergleich gerne noch einmal: Wenn meine kleine Schwester mit unserem Auto gegen einen Baum fährt, kann ich auch nicht den Autohersteller dafür verantwortlich machen, sondern es ist Aufgabe der Eltern, zu verhindern, dass meine Schwester überhaupt gegen einen Baum fährt.

Und jetzt natürlich wieder die Eltern. Also haben deine Eltern dich oder deine Geschwister immer unter Konrolle?
Aufsichtspflicht ist dir ein Begriff? Ich verlange nicht, dass Eltern ihre Kinder auf Schritt und Tritt überwachen, sondern dass sich Eltern damit beschäftigen, was ihre Kinder tun. Wenn ihr 12-jähriger Sohn ein Spiel ab 16 haben will, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man glaubt dem Jugendschutz und verbietet ihm das Spielen oder man spielt das Spiel selbst, um sich ein Bild zu verschaffen, ob das Spiel geeignet oder nicht ist. Jedoch ist es keine Lösung, wegzuschauen und das Kind spielen zu lassen und wenn was passiert, sind die Spiele schuld, weil die Spiele ja von ganz allein einfach auf den Computer gelaufen sind und man sie nicht abhalten konnte.
Wilst du mir also ernsthaft erzählen, dass man alles verbieten sollte, was schlechte Auswirkungen haben könne für Personen, für die das nicht geeignet ist, weil die Eltern ihre Kinder nicht unter Kontrolle haben? Dann beginnen wir am besten damit Alkohol und Zigaretten komplett zu verbieten. Auch kein Erwachsener darf mehr etwas trinken oder rauchen. Denn die Kinder kommen zu einfach an Alkohol, also muss das verboten werden.
Dem fehlt doch Hand und Fuß!

Wo wollt ihr denn eine Grenze ziehen? Ab wann ist dann für euch ein Spiel gewalttätig?
Und du willst etwas verbieten, was du nicht definieren kannst?
Glaubst du ehrlich, dass beim Jugenschutz Leute sitzen, sich den Titel eines Spiels ansehen und dann auswürfeln, welche Altersfreigabe es erhält? Es gibt klare Richtlinien: Blut, Gewalt, Ziele, etc. Und dieses System funktioniert. Nur leider scheitert es an der Umsetzung.

Ach deiner Meinung nach gehören Kinder nicht an den Computer? Mhm ... also mein Kind konnte bzw. kann sehr wohl verantwortungsvoll mit dem PC umgehen. Eine Kindersicherung war nie notwendig. Aber ja und da hast du recht, sehr wohl ist es wichtig, dass Eltern Werte vermitteln und zwar richtige und wichtige. Also Ballerspiele gibt es ja wohl genug im Handel.
Schön, wenn dein Kind das kann und Millionen anderer Spieler können das nicht?

Ich habe es in meinem zweiten Artikelabschnitt geschrieben: Menschen die etwas zu sagen haben und die das Volk repräsentieren sollen, reden auf einmal von Computerspielen, wie ein Blinder von der Farbe.
Und genau dieser Punkt spiegelt sich zu 100% in deiner Argumentationsweise wieder. Du bringst irgendwelche Argumente vor, die in keiner Weise haltbar sind, wichtig ist dir nur dein unbegründbarer Standpunkt: "Killerspiele sind böse und verrohen unsere Jugend. Wir sollten sie verbieten, um unsere Kinder zu schützen."
In dieses zwei Sätzen ist alles gesagt. Ich hätte als Antwort gegeben, dass ich denke, dass man die Jugend nicht durch Verbote schützen kann, weil das Problem anderorts liege und wir hätten unsere Meinung so stehen gelassen.
Aber ich bin ehrlich gesagt nicht gewillt eine so haarsträubende Diskussion weiter zu führen. Denn mit Leuten, die in klugen Zeitschriften angelesenes Halbwissen, umherwerfen, lohnt es sich nicht zu diskutieren.

Und so kann man Stunden so weiter machen, weil jeder auf seinem Standpunkt berharrt.

Nicht ganz richtig, denn wie bereits erwähnt, ist es sehr wohl bekannt, dass diese Spiele auch dafür genutzt werden, um müde Krieger wieder scharf zu machen! Und die US-Army hat sogar ein eigenes Spiel entwickeln lassen, dass man sehr wohl umsonst und auf ihrer Homepage einfach so herunterladen konnte.
Du missverstehst diese Aussage wieder einmal völlig: Mit einem Computerspiel schafft man keine Soldaten. Man wirbt welche, kann ihnen Taktiken beibringen, aber diese Soldaten sind nicht ausgebildet. Durch Computerspiele kann man schulen, aber man kann das Schießen nicht lernen. Spiel einfach mal ein solches Spiel und versuch dann mit dem dort erworbenen Wissen ein Scharfschützengewehr zu bedienen. Viel Spaß!

Und wie war es mit den Flugzeugentführern des 11. September? Haben die nicht auch durch Computerprogramme das Fliegen gelernt? Also Lufthansa-Piloten werden sehr wohl so ausgebildet!
Aber doch nicht ausschließlich! Es werdne ihnen Grundlagen vermittelt, aber sie werden doch keine echten Piloten. Es ist doch lächerlich zu behaupten, dass man kein Flugzeug geflogen haben muss, um Pilot zu werden. Solche Programme sind hilfreich, um die grundsätzlichen Funktionen und Gerätschaften zu erklären, aber das Fliegen selbst ist doch noch mal etwas völlig anderes.

Mag sein, aber halt nicht immer. Und wenn das mit der Aggressivität bei müden Soldaten hilft, dann bei Kindern und Jugendlichen erst recht.
Ich glaube durchaus, dass exzessives Computerspielen nicht Gesund für unseren Geist ist. Aber eben deswegen werden Kinder und Jugendliche durch Altersfreigaben geschütz und wenn Eltern das nicht akzeptieren und ihnen jeden Schund unter den Weihnachtsbaum legen, dann kann man meiner Meinung nach nicht die Spiele dafür verantwortlich machen. Denn diese sind nicht für Kinder produziert. Wenn meine kleine Schwester mit unserem Auto gegen einen Baum fährt, kann ich auch nicht den Autohersteller dafür verantwortlich machen, sondern es ist Aufgabe der Eltern, zu verhindern, dass meine Schwester überhaupt gegen einen Baum fährt.

Hast du eigentlich mit deiner eigenen Aussage widerlegt: »Die Jugend dieser Zeit verbringt nun mal sehr viel Zeit in einer virtuellen Welt und somit verschieben sich auch ihre Spiele in diese Welt.« und ich möchte hinzufügen, eben nicht nur das Spiel, sondern auch ein Teil deines Lebens verlagert sich mit in diese Welt, noch nicht bemerkt? Bedenklich, wenn nicht sogar gefährlich ...
Ich habe es bemerkt und bereits einen Artikel über einen anderen Teil der "Virtualisierung" geschrieben. Hat aber nichts mit dieser Debatte zu tun.

? Ein Amoklauf ist ein langer Prozeß, der wird nicht Hals über Kopf geplant, sondern - wie du sicher weißt - über viele Jahre hinweg, also ist das Alter der Testpersonen genau richtig.
Wenn du meiner Antwort eine gewisse Naivität unterstellst, muss ich dir leider eine gewisse Niveaulosigkeit unterstellen, denn diesem Satz fehlt leider jegliches Niveau. Was soll das für eine Begründung sein? Kinder im Alter von 12 Jahren sollen durch Schutzmaßnahmen des Staates vor diesen Spielen geschützt werden. Wenn Kinder dennoch an solche Spiele kommen, dann liegt das an den Eltern. Nun kann ich doch nicht die Schlechtigkeit der Computerspiele mit einer Studie begründen, die an Tespersonen durchgeführt wird, die diese Spiele nicht einmal spielen dürften. Und ich bezweifle, dass Amokläufer schon mit 12 ihren Amoklauf planen.

Wieso gehst du ständig davon aus, dass Alles legal im Laden gekauft wird, was die Kids so spielerisch konsumieren? Reden wir aneinander vorbei? Denn weder die Experten noch ich reden von so edlen Verhaltensweisen wie du. Und außerdem ist die Pubertät auch in deinem Alter noch nicht abgeschlossen - nur so am Rande.
Warum ich von legal im Laden gekauften Spielen spreche? Ein gewisser Herr Köhler hat kürzlich gefordert, dass "Killerspiele" verboten werden sollen, so dass sie nicht mehr verkauft werden dürfen. Und nun stellst du ernsthaft die Frage, warum ich darauf beharre, dass die Spiele von denen alle Welt redet und die alle Welt beschimpft in Deutschland längst verboten und nicht zugänglich sind?
Welchen Sinn hat es denn dann etwas zu verbieten, wenn es keinen interessiert? Jeder tut so, als sei unser Jugendschutz so schlecht und als würden alle Kinder Gewaltspiele spielen. Wenn sie das aber tun, ist nicht der Jugendschutz verantwortlich, sondern eben die Eltern.
Was willst du denn mehr machen als "Killerspiele" verbieten? Und welchen Sinn hat das Verbiten von bereits verbotenen Spielen?

Und nichts gegen die USK und FSK, aber auch das setzen Menschen fest, und auch die machen Fehler, deshalb sollte man durchaus den Mut aufbringen, das ein oder andere Spiel oder auch Film nachträglich aus den Regalen zu nehmen.
Ich möchte nur erwähnen, dass ich in deinen Antworten genau meine Punkte aus der ersten Unterüberschrift finde und dass man nicht einfach behaupten sollte, dass die USK irgendetwas besser machen sollte, wenn man nicht wirklich über deren Arbeit informiert ist. Gewaltspiele werden zumeist mit einem "ab 18"-Siegel versehen. Jedoch bleibt die USK eben eine "Selbstkontrolle".
Aber wie gut, dass Verbote nicht von Menschen festgesetzt werden, oder? Na gut so ist es vielleicht doch nicht. Nur sollte man dann bedenken, dass der Jugendschutz von Menschen mit Ahnung und derartige Verbote von Leuten ohne Ahnung erdacht werden. Was sollte man nun gleich wieder tun?

Nur zum besseren Verständnis, ich bin nicht der Meinung, dass man in Zukunft eine Waffe in die Hand nehmen muss. Und vielleicht kommt auch so mancher Anführer der Highscore-Listen auf andere Gedanken, wenn er sich die Bilder ansieht und versteht, was ICH meine.

http://www.flickr.com/photos/soldiersmediacenter/3218362034/

http://www.flickr.com/photos/soldiersmediacenter/2879759988/

http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1652481,00.html

Und es handelt sich nicht um Science-Fiction, sondern um die Realität. Herr Bush hat in seiner letzten Amtszeit dafür mehr als 1 Milliarde Dollar ausgegeben. Und im Irak oder Afghanistan waren die ersten ferngesteuerten Roboter bereits im Einsatz. Ebenso wurden bereits Roboter zum Bergen von Verletzten ausgiebig getestet und falls euch die robots auf den Bildern zu klein sind, das funktioniert inzwischen auch mit den Army-Jeeps und kleineren Panzern (habe ich in einer Reportage im Fernsehen gesehen, falls das als Beweis genügt). Der zukünftige Krieg im "Nahkampf" -zumindest aus amerikanischer Sicht - findet aus dem sicheren Bunker statt! Und jetzt möchte ich einen Verfechter der Killerspiele erleben, der den Wehrdienst verweigern will ... Welche Ironie ... Headhunter werden zukünftig auf Lan-Parties nach den Elitesoldaten von morgen suchen ... Übertrieben? Wenn ihr meint ...

Und wenn ich mich vehement gegen Ballerspiele jeglicher Art und einer Mitwirkung von Jugendlichen im Schützenverein - meine Ausbildung an einer Waffe - und gewaltverherrlichenden Filmen ausspreche, dann nur, weil ich der Meinung bin, dass Waffen und Gewalt nichts für Kinder und Jugendliche sind. Außerdem könnte man mit einem Verbot ebenso verhindern, dass Eltern, die mit Ihrer Erziehungsarbeit überfordert oder auch überdrüssig sind, Fehler begehen können. Erwachsene sind - mein lieber Fred - auch nur Menschen.

Wie schon der Titel meiner Nachricht sagt, hat das nichts, nichts, nichts mit Computerspielen zu tun.
Wer Computerspiele nicht von Krieg, Pornos nicht von Liebe und den KURIER nicht von der Süeddeutschen unterscheiden kann, dem ist auch mit Verboten von jeweils Ersterem nicht zu helfen.

... hast du damit recht. Und ihr könnt euch beruhigen, denn weder Pandora noch die jetzige Regierung wird da etwas bewegen. Keiner wird euch euer Spielzeug wegnehmen. Aber deshalb kam ja auch irgendwann von meiner Seite die Frage: Wo fängt für euch Gewalt an? Diese Killerspiele - ohne die ihr ja anscheinend nur schlecht auskommt - mögen für euch harmlos sein ... Aber gehen wir doch einen kleinen Schritt weiter ... Dürfen dann eure Kinder - vielleicht sogar schon mit sechs oder sieben Jahren - die gleichen Spiele spielen, weil sie ja schließlich (?) auch euch nicht geschadet haben? Und das hatte ich mit Schmerzlevel gemeint ... Denn wie soll sich das dann fortsetzen?

(Der Hinweis auf die von der Army bereits mehrfach eingesetzten Roboter, war nur die Antwort auf: Wer Ballerspiele am Computer spielt, könne nicht mit einer Waffe umgehen ;-); siehst du ja, ist in Zukunft nicht mehr notwendig.

Den KURIER verbieten? Das wäre jetzt aber wirklich ... Hm ... Mir fehlen die Worte ... Eine glänzende Idee ;-) aber dann auch bitte die BILD-Zeitung, die meisten Boulevard-Blättchen, Pornozeitschriften (wieso sind die eigentlich meistens neben den PC-Zeitschriften?), und vielen vielen mehr ...

Das man bei PC-Spielen das Zielen/Schießen lernen kann ist Nonsense. Hat man denn im echten Leben ein kleines Fadenkreuz vor dem Gesicht herschweben? Spürt man im echten Leben keinen Rückstoß? Haben Waffen im echten Leben keine Ladehemmungen?
Die Antworten sind klar...
Nun, jetzt zum eigentlichen Artikel: eine wunderbare Stellungnahme.
Die Parallele "Counterstrike = Schießen, Amoklauf = Schießen ==> Counterstrike = Amoklauf" zieht nicht. Die alten Killerspielemuster und immergleiche "Pfui, böser Shooter"-Parolen werden in diesem Artikel erfolgreich bloßgestellt und entwertet. Keiner kann einen Amoklauf verhindern, man kann nur wie kürzlich in Ansbach schnell reagieren. Wo wir schon bei Ansbach sind: Der Täter hatte kein einziges "Killerspiel", nur EINEN einzigen Actionfilm auf seinem Rechner. Große Enttäuschung für die Anti-Killerspiele-Populisten und -Lobbyisten. Selbst der KURIER, der bei der Berichterstattung über Winnenden Infokästen und breite "Aufklärung" (bzw. Verklärung?) über "Killerspiele" bot,
lässt seltsamerweise bei Ansbach von Spekulationen ab.
Jeder Mensch sollte wie oben schon erwähnt wissen, worüber er redet. So kann ich nur ein furioses und perfekt recherchiertes Video empfehlen, das sich auf die fehlerhafte und einseitige Berichterstattung seitens unseres gebührenverwöhnten öffentlich rechtlichen Fernsehns hinweist.

Ich wünsche mir dass in Zukunft eine bessere und echte Aufklärung über Computerspiele, denn es kann und darf nicht sein, dass ein Teil der deutschen Bevölkerung missachtet und massiv beschuldigt, beschämt, eingeschränkt und als Sündenbock benutzt wird.
Ich wünsche mir, dass die Lehrer, Eltern und Erzieher die wahren Hauptgründe für einen Amoklauf entdecken und solch grausame Bluttaten verhindern.

Mit freundlichen Grüßen,

  • Ezio
  • «Alle Amokläufer essen Brot – verbietet Brot!»

    echt geil bin ich auch dafür

    @root
    Wieso lieber root geht so ein Gast-Kommentar durch? Keine Zensur bei dein.gs? Oder ist der von dir? (Also bla, bla, bla wurde nach einigen Minuten bereits wieder entfernt!)

    Dieser Kommentar hat ein gewisses ironisches Potential; die bla-bla-Kommentare waren nur Spam, der aus Versehen durch das Kontrollsystem gerutscht ist.
    Es gibt hier prinzipiell keine Zensur von Kommentaren, nur einige Maßnahmen gegen Spam.

    Wie bitte? Was ist daran denn ironisch? Nahrung gehört zu den existenziellen Bedürfnissen eines JEDEN Menschen. Ob er nun einen Knall hat oder nicht (@Gast)! Und Brot essen mit Amoklauf oder Ballerspielen in Verbindung zu bringen, ist schlichtweg hohl, denn diesen gequirlten Softwaremist braucht keiner um Leben zu können ... Ein Kind isst im Alter von 1 bis 1 1/2 Jahren Brot, soll man da etwa schon merken ob es ein Amokläufer ist? XP

    liebe/r Pandora. Was du gerade erzählst trifft es nicht ganz. Diese Metapher kannst du nicht so pragmatisch sehn, sie ist eine überzogene Parodie auf die Schnellurteiler unserer Gesellschaft. Ich hoffe dein Missverständnis war nicht all zu ernst, wenn schon würde ich mir sorgen machen.

    »Das man bei PC-Spielen das Zielen/Schießen lernen kann ist Nonsense. Hat man denn im echten Leben ein kleines Fadenkreuz vor dem Gesicht herschweben? Spürt man im echten Leben keinen Rückstoß? Haben Waffen im echten Leben keine Ladehemmungen? Die Antworten sind klar...«

    Genauso falsch, wie so manch anderer deiner Kommentare: http://derstandard.at/2800269

    Wie ich GERADE erzähle, lieber Ezio? Na, wo haben wir denn die letzten Monate verbracht?

    Nicht im Forum von dein.gs ;)
    Man werfe mir Threadnekrophilie vor. Das wäre recht.

    Zu viel gespielt Kleiner? (Hatten wir schon mal jemanden hier, der auf Leichen steht? -> die Steigerung von Katholik?)

    ... wie war das mit der Waffe in der Hand?

    Hahahahahahaha^^^^

    http://derstandard.at/2800269

    Kommentar hinzufügen

    • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
    • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
    • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

    Weitere Informationen über Formatierungsoptionen