Das GCE-Schulfest 2008
31. Juli 2008 - 20:15
Wie ein Fluch lastete der Regen schon seit Jahren über den GCE-Schulfesten, doch heute schien das alljährliche Schuljahresendspektakulum unter einem guten Stern, respektive einer guten Sonne zu stehen ...
Weit gefehlt, denn kaum waren die ersten Stände der hochmotivierten Schüler eröffnet, öffnete auch der Himmel - seine Schleusen und ließ sinnflutartigen Regen auf die Anwesenden niederprasseln. Anders als in früheren Jahren jedoch, beschloss das Wetter, sich nicht zum Positiven zu ändern.
So fasste man also den Beschluss, dieses Jahr das Schulfest komplett in die Innenräume des GCE zu verlegen. Des Echo darauf war - nicht zuletzt ob der Hitze in den Räumen und Gängen - eher negativ.
Schließlich, so Schulleiter Kreutzer, ginge so nicht nur der gemütliche Teil mangels Bierbänken in der Pausenhalle, sondern auch viel des Engagements der Schüler verloren - und das sei sehr schade.
Aber auch wenn eine Kollegiatin deutlich drastischere Worte («S'ist scheiße») fand und auch wenn ein WWGler spottete: «Über dem Schulfest vom WWG lacht die Sonne, über das GCE die ganze Welt», so hatten sich letztlich doch alle damit arrangiert und es ging wie üblich sehr gemütlich (bzw. «urig», wie Rainhard Kreutzer es nannte) zu.
So ist's schon ein bisschen urig.Schulleiter Rainhard Kreutzer
Gegen Abend machte sich Schülersprecherin Theresa Ploß dann mit einigen Handlangern aus der SMV daran, die schmutzigen und nassen Bierbänke abzutrocknen und notdürftig zu reinigen. Sie selbst zeigte sich dabei allerdings - trotz der Wetterbesserung - recht niedergeschlagen, schließlich war ihr Traum vom perfekten, von ihr organisierten, Schulfest buchstäblich den Bach runtergegangen. Für ein Interview stand sie dann auch nicht zur Verfügung - verständlich, dass sie dazu keine Kraft mehr hatte.
Letztendlich schaffte sie es aber doch, die Stimmung wieder anzukurbeln - und so waren die Bänke und Tische binnen kurzer Zeit mit GCElern, Lehrern und Ehemaligen bevölkert. Zwar gingen irgendwann Ketchup und Senf aus, aber solche kleinen Malheure passieren und sind menschlich. Oder, wie es Pfarrerin Heike Öffner (Birk) sagte: «Dafür sind wir keine Maschinen». Und insbesondere in der GCE-Familie kann soetwas ganz leicht vergeben werden.
Die Party startete dann mit der Eröffnung der Disco in einem Klassenzimmer im Neubau richtig durch und die Schüler feierten ausgelassen zu den Beats. Ab diesem Zeitpunkt ist der Ärger mit dem Wetter wohl endgültig vergessen.
Abschließend lässt sich festhalten, dass es vielleicht nicht gerade das Perfekte Dinner war, aber wie jedes Jahr ein schönes, erinnernswertes Erlebnis.



























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