Umweltpass der Stadt für das GCE
27. Mai 2009 - 8:23
Die Wärmebildkameraufnahmen zeigen es deutlich: Die Dämmung des GCE war vor der Sanierung des fast 50 Jahre alten Gebäudes vollkommen unzureichend. Schulleiter Kreutzer erwähnt gar, dass sein elektronisches Thermometer im Winter immer um ein halbes Grad sank, wenn es mal einen kräftigen Windstoß gab.
Doch dank der 640.000€ teuren Sanierungsmaßnahmen, bei der Dämmung, Fenster und Heizanlage erneuert wurden, hat die Schule nun nur noch einen Energiebedarf von 360 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr - das sind gerademal 40 kWh mehr als bei einem modernen Neubau, gleichzeitig aber 70 kWh weniger als bei einem typischen modernisierten Altbau.
Das GCE ist damit das erste energiesparend renovierte Gebäude in Bayreuth, eine Reihe weiterer Schulen und Kindergärten sollen folgen. Momentan wird etwa an einer energetischen Sanierung des Graf-Münster-Gymnasiums (GMG) gearbeitet, so Norbert Will, Leiter des Bayreuther Hochbauamtes. Will weiter: «Bei diese[m] gehen wir ebenfalls davon aus, dass wir solche Spitzenwerte erreichen werden.»
Wir haben schon einen ganzen Tanklaster Heizöl eingespart.Schulleiter Rainhard Kreutzer
Als Bestätigung der guten Werte überreichte heute Oberbürgermeister Michael Hohl der Schule einen so genannten Umweltpass, der die guten Werte bestätigt. Dabei sieht Hohl die Stadt auf einem guten Kurs; Bayreuth solle als Energie sparende Stadt vorangebracht werden. Und mittel- bzw. langfristig - trotz der hohen Kosten für die Erneuerungsarbeiten - sollen sich die Maßnahmen auch finanziell rentieren. Bereits jetzt rentieren sie sich: Der CO2-Ausstoß geht durch die Energieeinsparungen deutlich zurück - die Umwelt freut's.

Hochbauamtleiter Norbert Will, Bürgermeister Michael Hohl, Schulleiter Rainhard Kreutzer (von llinks) bei der Übergabe.
















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