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GCE-Triathlon der 10. Klassen

21. Juli 2009 - 14:20

Pünktlich um 9.15 Uhr beginnt der Countdown: 3 ... 2 ... 1 ... Los! Im Kreuzsteinbad erklingt das Startsignal für die erste Startgruppe und der GCE-Triathlon für die 10. Klassen hat nach langer Vorbereitungszeit begonnen.

Text von Philipp Schmieder | Fotos von Lisa Roderer

Aus Platzmangel starten die Athleten im Wasser auf den zwei abgesperrten Bahnen des Schwimmerbeckens. Bereits nach kurzer Zeit hat der Erste die drei 50-Meter-Bahnen hinter sich gebracht und macht sich auf den Weg zur Wechselstation. Urs hat zu diesem Zeitpunkt einen Vorsprung von genau 43 Sekunden – Umziehen nicht einberechnet. Weiter geht es mit dem Fahrrad; eine Strecke von gut 5 Kilometern liegt vor ihm. Helferin Nicole erklärt Urs das Prozedere: «Erst den Helm aufsetzen, dann dass Fahrrad bis zum Start schieben».
Sie ist eine von gut 60 Helfern, die den Organisator Hans-Martin Simon, der diesen Triathlon im Rahmen seiner Sport-Facharbeit konzipiert hat, unterstützen, die Strecke absichern, den Teilnehmern den Weg weisen, Zeiten messen und die erschöpften Sportler mit erfrischendem Mineralwasser versorgen. Nun scheint alles gut zu laufen und wenngleich Hans-Martin vor dem Start noch etwas nervös schien und sich über Chaos und vereinzelte Beschwerden ärgerte, ist er nun etwas entspannter. Die meiste Arbeit waren ja ohnehin die Vorarbeiten, erklärt er.
\"Warnwesten, Turnbeutel, Getränke und vieles mehr mussten organisiert werden"\
Schließlich galt es ja nicht nur eine geeignete Strecke zu finden, sondern sogar zwei: Der Triathlon ist sowohl für weniger sportliche Schüler, die sich im Voraus für die Breitengruppen eintragen konnten, als auch für ihre sportbegeisterten Kameraden, die in den Leistungsgruppen anspruchsvollere und längere Strecken bewältigen müssen, konzipiert. Auch das Startzelt, Warnwesten, Turnbeutel, Getränke und vieles mehr mussten organisiert werden. Natürlich waren auch zahllose Genehmigungen notwendig; mit dem BVB musste die Benutzung des Freibades abgesprochen und sogar die Polizei informiert werden. Das sei notwendig, erzählt Polizeihauptkommissar Trat, weil die freiwilligen Helfer die Strecke zwar absichern könnten, aber nur die Polizei in den Verkehr eingreifen dürfe, um etwa Autos anzuhalten oder die Teilnehmer auf der Fahrradstrecke bei roten Ampeln durchzuwinken.
Eine halbe Stunde nach dem Start ist bei den Streckenposten noch alles ruhig: «Alle zehn Minuten kommt mal einer, dann schicken wir sie den Pfeilen hinterher», sagt einer etwas gelangweilt. Doch kurz vor 10.00 Uhr bricht an einem der Posten plötzlich Unruhe aus: Die erste Leistungsgruppe ist gestartet und wird bald da sein, doch die Strecke, die sie gleich befahren sollen, ist gerade besonders stark von Autos befahren und nun viel zu eng, um für Autos und Räder gleichzeitig Platz zu bieten. Kurzerhand stellt sich Helfer Maximilian an die Straße, um die Fahrzeuge zu vorsichtiger Fahrt zu bewegen, die Situation ist gerade rechtzeitig unter Kontrolle gebracht und der Verkehrsstrom wird weniger – Glück gehabt.
\"Die anderen haben sich schon wieder abgewandt und diskutieren verschiedene Theorien zu Paralleluniversen."\
Einige Minuten später gibt es das nächste Problem: Leistungsgruppenteilnehmer Benjamin, der bislang vorne lag, hat einen Platten. Schulsanitäter Kai, der zusammen mit seinen Kollegen David und Franziska im Notfall zur Stelle sein soll, kann aber nicht nur Erste Hilfe leisten, sondern auch Fahrradreifen wieder aufpumpen, doch es sieht schlecht aus: Fünf Minuten hat Benjamin wohl verloren, schätzt er. Und während Kai sich noch mit dem Platten beschäftigt, haben sich Sebastian und Patrick, die zusammen mit ihm diesen Posten besetzen, schon wieder abgewandt und diskutieren verschiedene Theorien zu Paralleluniversen.
Etwas weniger als eine halbe Stunde später, kurz nach 10.30 Uhr, sind die letzten der Leistungsgruppe mit der Radstrecke fertig und starten nun zum drei Kilometer langen Lauf-Endspurt. Als schließlich, eine weitere Viertelstunde später, der letzte kurz vor 11 Uhr das Ziel erreicht hat, ist Urs schon über eine Stunde als Erster ins Ziel gekommen, für den gesamten Wettbewerb der Breitengruppe hat er gerade einmal 26 Minuten gebraucht. Doch ob das für einen Platz auf dem Siegertreppchen reicht, weiß er nicht, da es ja mehrere Breiten- und Leistungsgruppen gab. In der Zwischenzeit ist auch Leistungsgruppenteilnehmerin Friederike im Ziel angelangt und spekuliert mit einigen Freundinnen über ihre Platzierungen. Ebenso wie Philipp, der auch ein Teilnehmer in der Leistungsgruppe war, hatte sie bisher noch nie an einem Triathlon teilgenommen. «Ich finde, es war gut», sagt sie zufrieden und stimmt mit Philipp überein, der sagt, dass er viel Spaß hatte. Anstrengend war es aber auch.

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Hans-Martin arbeitete schon lange am Triathlon.


Schwimmen war die erste Disziplin des Triathlons.


Die meisten erreichten das Ziel erschöpft, aber zufrieden.


Lisa war für euch als rasende Fotografin auf Inlinern unterwegs.

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Ich habe in der Zeitung den Bericht über den Triatlon des WWGs und des GCEs gelesen und fine es einfach nicht ok, dass der bericht über den WWG Triatlon eine Seit lan ist und der Bericht über den GCE Triatlon einen Satz.

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