Das Gespenst von Canterville
25. März 2010 - 20:55
Mit allen Mitteln der Satire stellte Oskar Wilde in dem Stück „The Canterville Ghost“ einen Konflikt dar, in dem nicht nur diverse Charaktere, sondern auch unterschiedliche Nationalitäten aufeinanderprallen. Während die englischen Bewohner (Lars Springfeld, Anne Meuche, Sabrina Köstler, Hannah Kämpf), die den eher konservativen Typ repräsentieren, sich viele Jahre lang mit der Anwesenheit von Sir Simon de Canterville arrangiert hatten, glauben die Mitglieder der Familie Otis, als Vertreter der fortschrittlichen modernen Amerikaner, keinesfalls an Gespenster.
Für das Schlossgespenst (Jakob Nehring) brechen wahrhaft schwere Zeiten an. Die Eltern Otis (Florian Wengenke, Julia Lehnert) möchten beispielsweise mit dem Rachenspray der Familie das Röcheln des Hausgeistes heilen. Und die Drillinge (Sabrina Haugg, Mareike Nehring, Klara Eckert-Hetzel) und Sohn Washington (Clara Herrmann) treiben den frustrierten Geist mit ihren Spässen förmlich in die Verzweiflung. Nur die älteste Tochter der Familie (Svenja Wölfel) hat Mitleid mit dem Gespenst und bietet ihm seine Hilfe an.
Gut, dass am Ende für alle die Erkenntnis stand, dass einfach jeder Mensch Anerkennung und Zuwendung benötigt, um Erfüllung und Erlösung zu erhalten. Anerkennung widerfuhr auch unserer Unterstufentheatergruppe durch den tosenden Applaus der vielen beigeisterten Zuseher.
Regie: Sabine Mayr, Technik: Philipp Schneider, Josef Kynast, Souffleuse: Luisa Schuhmacher, Maske: Alexandra Leschinsky, Kathrin Wirth, Bühnenbild: Carla Schmidhuber









ein wahrhaft gut treffender Kommentar
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