main zensurhaus arena 11

Jan Ehlenberger

Jan Ehlenberger ist seit 2006 am GCE und unterrichtet Deutsch und Geschichte. Außerdem betreut er die Unterstufen-Theatergruppe.


Ihren Geburtstag bitte ...
Mein Geburtstag ist am 21. 7. In meinem Alter redet man da nicht mehr darüber. Und ich bin verheiratet, habe aber noch keine Kinder.
Bitte schildern Sie Ihren Lebenslauf.
Ich bin in Kulmbach geboren, in Neudrossenfeld aufgewachsen, das liegt genau zwischen den beiden «Metropolen» Bayreuth und Kulmbach. Ging in Kulmbach zur Schule, habe dort Abitur gemacht, danach habe ich in Bayreuth Deutsch und Geschichte studiert. Nach dem Studium war ich an einem Gymnasium in Weiden in der Oberpfalz und bin seitdem hier.
Was sind Ihre Hobbys?
Ich höre gerne Musik, klassische vor allem, damit bin ich aufgewachsen. Immer wenn mein Vater auf mich als Kleinkind aufgepasst hat und ich gequengelt habe, hat er Beethoven aufgelegt und das ist mir in Fleich und Blut übergegangen. Ansonsten fahre ich gerne Fahrrad und fotografiere gern. Eine große Leidenschaft ist Theater, aber dafür bleibt neben der Schule im Moment leider keine Zeit.
Wie war Ihr erster Eindruck vom GCE?
Ich habe mir das GCE angeschaut und Herrn Kreutzer besucht. Meine wesentlichen Eindrücke waren, dass es hier sehr familiär zugeht, es so eine Art "Miniaturschule" ist und die Schüler sehr aufgeschlossen und freundlich sind. Wenn man da einen Ball ins Rollen bringt, dann wird er oft auch weitergespielt.
Warum haben Sie sich für den Beruf Lehrer entschieden?
Da gibt es zwei Gründe. Ich arbeite gerne mit Jugendlichen zusammen, da bietet das Gymnasium das breiteste Spektrum, von der 5. bis zur 13. Klasse, von 10 bis 18 Jahre. Da hat man eine interessante Altersspanne. Die Schwerste ist natürlich die 9. Klasse, da wird es nicht langweilig. Das Zweite ist, dass ich Freude an den Fächern Deutsch und Geschichte habe und daraus gerne Wissen und Fähigkeiten weitergebe bzw. unterrichte.
Haben Sie ein Lebensmotto oder einen bestimmten Satz, der Sie durch Ihr Leben begleitet?
Ich schöpfe Kraft und Zuversicht aus meinem Glauben.
Haben Sie irgendwelche prägenden Erfahrungen aus Ihrer Schulzeit?
Die Theatergruppe, da haben wir zwei große Dramen auf die Beine gestellt, unter anderem den "Besuch der alten Dame" von Dürrenmatt. Und natürlich die Freundschaften zu Mitschülern, die bis heute gehalten haben, das ist einfach schön.
Wollen Sie den Schülern irgendetwas mitgeben?
Ja, die Message für die Zukunft. Jetzt also das Wort zum Sonntag ... Im Ernst: Ich wünsche allen Schülern, dass sie nicht erst in der Rückschau die Schulzeit als schöne Zeit im Leben bewerten, sondern schon hier und jetzt Vorzüge und Möglichkeiten in diesem - trotz G8 - langen Lebensabschnitt entdecken und nutzen. Denn Schüler ist man nur einmal im Leben, also: Carpe diem!

Sprechstunde


Mi. 11:15 bis 12:00, Lehrerzimmer (1. Stock)

Lieblings ...


Essen: Italienisch und Sauerbraten
Getränk: Wasser; Abends gerne mal ein Bier
Autor: Thomas Mann
Film: Club der toten Dichter
Komponist: Mozart
Farbe: Blau