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De Libris: Lesen Bis(s) zum Morgengrauen

9. August 2008 - 1:06

Unsere beliebte Reihe «De Libris» aus dem Print-Grünschnabel geht im ehrwürdigen Großen Zensurhaus in eine neue Runde. Diesmal hat Chefredakteurin Lisa für euch die Reihe «Bis(s) ...» gelesen, es nicht bereut und folglich einen umfangreichen Sommer-Tipp für euch. Endlich mal wieder eine Reihe, die zu Recht die Bestsellerlisten anführt.

Text von Lisa Roderer

Überall stehen sie in den Regalen der Buchläden. Sie ziehen dich – kaum hast du sie auch nur flüchtig erblickt – in den Bann. Du musst sie in die Hand nehmen. Jetzt stellt sich nur die Frage: Ist das Buch wirklich so gut, wie das Cover verspricht? Hier erfahrt ihr es.

Bis(s) zum Morgengrauen

Bella hat ihren Entschluss gefasst. Sie wird zu ihrem Vater Charlie nach Forks, Washington, ziehen und Phoenix und damit ihre Mutter Renée mit ihrem neuen Ehemann verlassen. An ihrem ersten Tag an der Forks High School wird sie von vielen Mitschülern neugierig betrachtet und findet erste Freunde. Als sie mittags mit ihnen in der Cafeteria sitzt, fällt ihr Blick auf eine mystische Gruppe von fünf Leuten: Drei Jungs, zwei Mädchen. Sie sehen Bellas Meinung nach fehl am Platz aus. Sie sind allesamt kreidebleich, haben dunkle Augen und darunter dunkle Schatten. Dennoch sind sie faszinierend, einfach perfekt. Ihre Bewegungen sind geschmeidig, ebenso fesselnd wie die Aura die die Familie Cullen umgibt. Aber einer von ihnen hat bei Bella besonderes Interesse geweckt: Er hat rot-braunes Haar, sitzt in Biologie neben ihr und scheint einen tiefen Groll gegen sie zu hegen: Edward. Warum ist er wütend? Weshalb sind sich die Cullens so ähnlich, wenn sie doch angeblich adoptiert sind? Welches Geheimnis umgibt sie? Bella stellen sich viele solcher bzw. ähnlicher Fragen, doch die Antworten darauf sind alles andere als banal. Und die Ereignisse überschlagen sich.

Bis(s) zur Mittagsstunde

Der 18. Geburtstag ist ein Grund zu feiern, jedoch nicht für Bella. Durch einen Zwischenfall wird die ganze Party über den Haufen geworfen. Ein Schnitt in den Finger bedeutet keinen Weltuntergang. Doch ist es genau das, was Edward zu der Entscheidung bringt, Bella für immer zu verlassen. Sie stürzt daraufhin in ein tiefes Loch und zieht sich zurück. Nach wochenlanger Depression und auf Drängen ihres Vaters beschließt sie, Jacob, einen Freund aus Kindertagen, einen Besuch abzustatten. Doch er hat sich verändert, nicht in seiner Art, aber körperlich. So ist er innerhalb einiger Monate extrem in die Höhe geschossen und muskulöser geworden. Als er krank wird, will man sie unter keinen Umständen zu ihm lassen. Wieso darf sie ihn nicht sehen und was hat das mit Edward zu tun? Weshalb hört Bella immer Edwards Stimme, wenn sie sich in Gefahr befindet? Warum will sich Edward den Volturi zum Fraß vorwerfen? Doch am Schluss ist es klar, Edwards Schicksal liegt in ihren Händen. Und sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde.

Bis(s) zum Abendrot

In Seattle ereignen sich viele mysteriöse Morde. Auffällig an den Leichen ist, dass die Körper keinen Tropfen Blut mehr enthalten. Diese Mordfälle geben der Polizei viele Rätsel auf, so gibt es weder Hinweise auf den/die Täter, ein Tatmotiv noch haben die Opfer irgendetwas Gemeinsames. Doch damit nicht genug gerät Bella, selbst in Gefahr. Und sie muss sich entscheiden: Zwischen ihrer Liebe zu Edward und ihrer Freundschaft zu Jacob. Egal welchen Entschluss sie auch fasst, es ist eine Wahl zwischen Leben und Tod.

Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht

Noch nicht auf Deutsch erschienen ist der vierte und letzte Band der Reihe. Aber das Lesen in der Originalsprache tut dem Buch natürlich keinen Abbruch.
Eine Hochzeit, Flitterwochen und ein Baby verändern das Leben vieler Menschen ... Aber bei Bella und Edward um einiges gravierender. Lasst euch ein bis(s)chen überraschen.

Zur Autorin

Stephenie Meyer wurde 1973 in Connecticut geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen im US-amerikanischen Scottsdale (Arizona). Bis(s) zum Morgengrauen war ihr erstes Buch und wurde bisher in über 30 Ländern verkauft.

Fazit

4 Bücher innerhalb von 4 Tagen zu lesen, kann nur bedeuten, dass es sich bei dieser Quadrologie um eine der fesselndsten, spannendsten und mitreißendsten Liebesgeschichten handelt, die mir je zwischen die Finger gekommen ist. Hier kommt eine optimale Mischung aus Fantasy, Mystik und Gefühl zur Geltung. Auch wenn einige Leser meinen, dass mit jedem neuen Band etwas von der Magie verloren gegangen wäre. Diese Meinung kann ich nicht teilen. Hier handelt es sich - um einen guten Freund zu zitieren - um ein «High-Quality-Produkt, das man nur ungern aus der Hand gibt».
Bewertung

Wer einmal in die Serie hineinschnuppern will, kann sich unten im Linkbereich eine Leseprobe und einen Auszug aus dem Hörbuch anschauen bzw. anhören. Übrigens ist nicht nur ein weiteres Buch, in dem die Geschichte des ersten Bands aus Edwards Sicht neu erzählt wird, sondern auch ein Kinofilm, der 2009 erscheinen wird, in Planung. Hier seht ihr einen ersten Trailer:

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Die Autorin der Serie, Stephenie Meyer.
Foto: David Stone


Bis(s) zum Morgengrauen, 512 Seiten, 19,90 €, ISBN 978 3 551 35690 1, Carlsen Verlag


Bis(s) zur Mittagsstunde, 560 Seiten, 19,90 €, ISBN 978 3 551 58161 7, Carlsen Verlag


Bis(s) zum Abendrot, 624 Seiten, 19,90 €, ISBN 978 3 551 58166 2, Carlsen Verlag


Bis(s) zum Ende der Nacht, voraussichtlich 864 Seiten, 24,90 €, erscheint am 14.02.2009, ISBN 978 3 551 58199 0, Carlsen Verlag

Kommentar Hinzufügen

Ich habe diese Bücher auch angefangen zu Lesen und habe den ersten Teil auch an einem Tag gelesen. Ich muss also dem Verfasser des obenstehenden Fazits voll und ganz Recht geben und möchte hiermit auch meine Empfehlung für dieses Buch abgeben.

Ich habe die Bis(s)-Bücher (einfach genial) ebenfalls gelesen und erlaube mir mal, den obigen Text etwas zu kritisieren: Meiner Meinung nach kann sich ein Außenstehender kein richtiges Bild von der Quadrologie machen, da eine wichtige Information fehlt: Aus dem Text geht nicht hervor, dass die Bücher von Vampiren handeln :) Das sollte man vielleicht wissen ...

@smile: Danke für die Kritik. Allerdings war es beabsichtigt, dass ich nicht geschrieben habe, dass es sich dabei um Vampire handelt. Schließlich erfährt Bella auch erst im ersten Band nach und nach, dass es sich bei Edward um einen eben solchen handelt ;)

Ich hab die ganze Bis(s) Reihe auch gelesen und kann dem Fazit auch nur zustimmen. Nur bei den Einführungstexten bei Biss zum Morgengrauen fehlt mir ein wenig das Problem mit James und wie es dazu kommt ,dass er Bella verfolgt . Sonst find ich den Artikel suber :)

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