main zensurhaus arena 11

Twilight - Bis(s) im Kino

30. Januar 2009 - 21:25

Mit der Buchumsetzung «Twilight» kommt endlich mal wieder eine gute Blockbuster-Romanze in die Kinosäle. Wir haben uns den Film angesehen und einige interessante Details herausgefunden. Die Bücher der Reihe haben wir hier im Zensurhaus ja bereits vorgestellt, nun also der Film.

Text von Katharina Greßmann

Der Film «Twilight», der am 15. Januar 2009 in die deutschen Kinos kam, ist die Umsetzung des Buches «Bis(s) zum Morgengrauen» von Stephenie Meyer. Dieser Kinofilm löste einen noch größeren Hype um Vampire aus, als es die Bücher bereits erreicht hatten. Handelt er doch von einer riskanten Liebe zwischen dem Mädchen Bella Swan und dem mysteriösen Vampir Edward Cullen, die zwischen dem normalen Schulalltag und den merkwürdigen Angewohnheiten einer Vampirfamilie spielt.
 

Wissenswertes über Film und Besetzung:

Kristen Stewart (Bella) war die erste Schauspielerin, die für den Film fest gecastet war. Robert Pattinson hingegen war nach 5.000 anderen Edward-Bewerbern der Letzte. Die Schauspieler übten die Bissszenen mit rohem Hühnerfleisch.
Beim Dreh wurden die zu beißenden Stellen mit Honig eingeschmiert, damit es nicht ganz so schlimm für die Beteiligten war.
Nikki Reed (Rosalie Cullen) verbrachte insgesamt 36 Stunden in Friseursalons, um ihre braune Mähne für die Rolle der Rosalie blond färben zu lassen, da sie eine Perücke zu unnatürlich fand.
Obwohl das Buch und der Film in Forks (im US-Bundesstaat Washington) spielen, wurde dort nicht gedreht; das Designer-Haus der Cullens steht in Wirklichkeit in Portland (im US-Bundesstaat Oregon) und gehört einem Manager der Marke Nike.
Alle Vampir-Darsteller bekamen drei Monate vor Drehbeginn das Verbot, in die Sonne zu gehen, um so bleich wie möglich zu sein.
Bei der romantischen Kuss-Szene fiel Robert Pattinson (Edward) vom Bett, und als er Kristen Stewart (Bella) durch den Wald tragen musste, verletzte er sich die Bandscheibe.
Außerdem beschwerte er sich über die Schmerzen, die die farbigen Kontaktlinsen, die er tragen musste, verursachten.
Die Autorin Stephenie Meyer ist im Film ganz kurz am Tresen des Restaurants in dem Bella und ihr Vater immer zu Mittag essen zu sehen.

Fazit

Das Drehbuch hat sich detailgenau an das Buch gehalten. Jedoch wurden ein paar Szenen hinzugefügt, z. B. der Schulausflug in die Gärtnerei. Der Film ist wie das Buch romantisch, spannend, humorvoll, aber nicht albern. Was allerdings im Film nicht so gut herauskommt, ist das fast grenzenlose Verlangen Edwards nach Bella. Sonst ist dieser Film die lange erwartete Verwirklichung jenes von den Fans geliebten und vergötterten Buches. Insgesamt finde ich diesen Film absolut gelungen und es lohnt sich ihn anzusehen.
Bewertung

0
Deine Bewertung: Du musst dich erst anmelden!

Warum isst Edward denn nichts?


Für Bella würde Edward über Leichen gehen ...


Drei Vampire, die nicht vegetarisch «essen».


Der verführerische Duft von Bella bringt sie in Lebensgefahr.
Fotos: Concorde Filmverleih

Kommentar Hinzufügen

Kommentar hinzufügen

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen